(Foto: privat)
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Kaarst. Die Stadt Kaarst warnt derzeit eindringlich alle Bürger davor, zugefrorene Eisflächen zu betreten. Trotz anhaltender Frostphasen sind die Eisflächen nicht ausreichend dick. Die Tragfähigkeit der Eisschicht ist nicht gegeben. Es besteht jederzeit Einbruchsgefahr.

Feuerwehr-Leiter Andreas Kalla möchte vor allem Eltern für die Gefahren der Eisflächen sensibilisieren: „Auf Kinder üben gefrorene Seen, Teiche oder Flüsse eine große Faszination aus. Das Spielen auf diesen Flächen birgt aber große Gefahren: Es besteht beim Einbrechen nicht nur die Gefahr, zu ertrinken. Hinzu kommt auch, dass das eiskalte Wasser eine schnelle Unterkühlung verursacht. Ich rate deshalb allen Eltern dringend, mit ihren Kindern über diese Gefahren zu sprechen und darauf zu achten, dass sie den Eisflächen fernbleiben“, sagt Kalla.

Im Unglücksfall ist es wichtig, sofort den Notruf 112 zu wählen. Bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern. Am Kaarster See sind gekennzeichnete Rettungspunkte vorhanden, die der Feuerwehr das Auffinden der Unglücksstelle vereinfachen.

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