Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit – mit Gottesdiensten und Spendung des Aschenkreuzes. In diesem Jahr wird jedoch aufgrund der Corona-Pandemie kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern die Asche auf das Haupt gestreut (Foto: privat)
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Düsseldorf. Corona-Pandemie ändert Ritual an Aschermittwoch

„Asche auf mein Haupt”, diese bekannte Redensart ist in diesem Jahr wörtlich zu nehmen. Wegen der Corona-Pandemie wird den Gottesdienstbesuchern am Aschermittwoch, 17. Februar, kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern die Asche auf das Haupt gestreut.

Tatsächlich geht die Tradition der Aschenbestreuung auf die ganze Gemeinde zurück ins 11. Jahrhundert. Damals wurde den Männern die Asche zunächst über das Haupt gestreut, während Frauen bereits ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet bekamen. In einigen Ländern, wie zum Beispiel in Spanien, ist das Streuen der Asche auf den Kopf auch heute noch üblich. Ab dem 12. Jahrhundert wurde diese Asche aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen – so bis heute.

Die Asche soll den Menschen an seine eigene Vergänglichkeit erinnern und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Der Aschermittwoch gilt auch als strenger Fast- und Abstinenztag. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. 40 Tage lang – die Sonntage nicht mitgerechnet – bereiten sich die Gläubigen durch Besinnung, Buße und Verzicht auf das Osterfest vor. Doch das Fasten betrifft nicht allein die Ernährung, sondern kann in vielerlei Formen geübt werden: Neben dem Verzicht auf bestimmte Speisen wie Fleisch, Süßigkeiten oder Alkohol gibt es heute auch Initiativen wie das „Social-Media-Fasten“ oder „Auto-Fasten“. Eine Übersicht über die Gottesdienstangebote gibt es hier und unter www.katholisches-duesseldorf.de.

 


Aschermittwoch in Benrath und Urdenbach

Benrath/Urdenbach. Am Aschermittwoch, 17. Februar, werden um 9 Uhr eine Heilige Messe in Herz Jesu, Urdenbacher Allee 113, sowie um 12 und um 18 Uhr in St. Cäcilia, Hauptstraße 12, gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie wird das Aschenkreuz nicht wie sonst üblich auf die Stirn gezeichnet. Stattdessen wird die Asche auf das Haupt gestreut, um den Körperkontakt zu vermeiden.

 

Aschermittwoch im Rheinbogen

Itter/Wersten/Holthausen. Im Seelsorgebereich Düsseldorfer Rheinbogen wird am Aschermittwoch, 17. Februar, die Asche in folgenden Gottesdiensten ausgeteilt: um 8.30 Uhr in St. Hubertus, Am Broichgraben 73, um 9.15 und um 19.30 Uhr in St. Maria Rosenkranz, Burscheider Straße 20, um 15 Uhr in St. Maria in den Benden, Dechenweg 40, sowie um 17 und um 19 Uhr in St. Joseph, Am langen Weiher 21.

 

Aschermittwoch in Bilk, Hamm und Flehe

Bilk/Hamm/Flehe. In folgenden Gottesdiensten wird am Mittwoch, 17. Februar, das Aschenkreuz gespendet: 8.15 Uhr Frauengemeinschaftsmesse in Schmerzreiche Mutter, In der Hött 26, sowie um 18 Uhr in den Heiligen Messen in St. Blasius, Hammer Dorfstraße 121, St. Bonifatius, Fleher Straße, und in Schmerzreiche Mutter.

 

Ascheverstreuung über den Haaren

Unterbilk/Oberbilk/Friedrichstadt. In allen Gottesdiensten wird am Mittwoch, 17. Februar, das Aschenkreuz ausgeteilt. Um 12.30 Uhr wird die Heilige Messe in St. Peter am Kirchplatz gefeiert, um 18 Uhr in St. Martin an der Bilker Allee sowie um 18.30 Uhr in St. Josef, Josefplatz. Da Abstand eingehalten werden muss, kann das Aschenkreuz nicht auf die Stirn gezeichnet werden. Nur eine „Verstreuung“ über den Haaren ist möglich.

 

Aschermittwoch in Flingern und Düsseltal

Flingern/Düsseltal. In allen drei Gottesdiensten am Aschermittwoch, 17. Februar, wird kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern etwas Asche auf den Kopf gestreut, um den Körperkontakt zu vermeiden. Die Heiligen Messen sind um 8.15 Uhr in St. Paulus, Paulusplatz 2, um 18 Uhr in St. Elisabeth, Vinzenzplatz 1, und um 19.30 Uhr in Liebfrauen, Degerstraße 27. Für die drei Gottesdienste wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 0211/664226 oder 0211/355931-0.

 

“Ashes to go”

Altstadt. Auch in diesem Jahr gibt es bei den Dominikanern am Aschermittwoch, 17. Februar, von 15 bis 17.30 Uhr das Angebot „Ashes to go“. Im Halbstundentakt kann das Zeichen der Asche coronaconform in der Kirche St. Andreas, Andreasstraße 10, empfangen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Zu den beiden Messen am Aschermittwoch um 12 und um 18 Uhr ist dagegen eine vorherige Anmeldung unter www.dominikaner-duesseldorf.de oder vormittags telefonisch (9 bis 12 Uhr) unter Telefon 0211/136340 erforderlich.

 

Heilige Messen mit Austeilung der Asche

Altstadt/Carlstadt/Innenstadt. In St. Lambertus am Stiftsplatz wird um 8 Uhr eine Heilige Messe mit Austeilung der Asche mit Gesängen zum Aschermittwoch gefeiert. Für die musikalische Gestaltung sorgen: Jisyong Weiß, Mezzosopran, Emanuel Fluck, Bariton, und Alexander Niehues, Orgel. In St. Mariä Empfängnis, Oststraße 42, wird in den Heiligen Messen um 6.45 Uhr und um 15.30 Uhr die Asche ausgeteilt. Eine heilige Messe mit Austeilung der Asche wird um 18 Uhr in St. Maximilian, Schulstraße 15, gefeiert.

 

Aschermittwoch im Linksrheinischen

Oberkassel/Heerdt/Lörick. Heilige Messen werden am Aschermittwoch, 17. Februar, um 15 Uhr in der Kirche St. Maria Hilfe der Christen, Löricker Straße 35, und jeweils um 18 Uhr in St. Antonius an der Luegallee, und in St. Benediktus, Alt Heerdt 1, gefeiert. Anmeldung unter https://gottesdienst.santobene.de/start/.

 

Aschermittwoch mit besonderer musikalischer Gestaltung

Derendorf/Pempelfort. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Messen an Aschermittwoch, 17. Februar, in diesem Jahr um 9 Uhr in der Kirche St. Adolfus, Kaiserswertherstraße 60, und um 19.30 Uhr – als Eröffnung der Fastenzeit mit besonderer musikalischer Gestaltung – in der Kirche Herz Jesu, Roßstraße 75, statt. Die Messen um 9 Uhr in Herz Jesu und um 18 Uhr in St. Rochus entfallen an diesem Tag. Für beide Messen wird eine Anmeldung empfohlen unter www.kirchedp.de/anmeldung.

 

Aschenkreuz „to go“

Gerresheim/Grafenberg/Hubbelrath/Vennhausen. Auch der Aschermittwoch, 17. Februar, steht unter dem Zeichen der Corona-Pandemie und der geltenden Kontaktbeschränkungen. Das hat Auswirkungen auf die Gottesdienste dieses Tages und die Bezeichnung mit dem Aschenkreuz: Da für das Bezeichnen der Stirn/Bestreuen des Hauptes der direkte Kontakt nötig ist, ist eine Spendung des Aschenkreuzes dieses Jahr nicht möglich. Auf das Aschenkreuz muss dennoch niemand verzichten: Es gibt das Aschenkreuz „to go“: In allen Kirchen werden Tüten bereitgehalten mit einem kleinen Blumentopf voll geweihter Asche, einer Anleitung sowie einer kleinen Überraschung. Interessierte kommen einfach zu folgenden Zeiten in die Kirchen und nehmen sich für ihren Haushalt eine Tüte mit: St. Cäcilia, Dorfstraße 5, 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr, St. Katharina, Katharinenstraße 20, 10 bis 12 Uhr sowie zur Abendmesse um 18.30 Uhr St. Margareta, Gerricusplatz 1, 6.30 bis 13 Uhr sowie 15 bis 21 Uhr, St. Maria vom Frieden, Dreherstraße 202, zur Heiligen Messe um 8 Uhr sowie von 10 bis 12 Uhr, St. Reinold, Pastor-Finke-Weg 5, zur Heiligen Messe um 9 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr, St. Ursula, Margaretenstraße 1, 17 bis 19 Uhr sowie zur Abendmesse um 19 Uhr und in St. Viktor, Am Neuenhof 3, 15 bis 17 Uhr sowie zur Abendmesse um 18 Uhr. Ein Seelsorger ist in der Regel anwesend.

 

Gottesdienste mit Aschenkreuz

Rath/Mörsenbroich. In folgenden Gottesdiensten wird am Mittwoch, 17. Februar, die Asche ausgeteilt:  8.30 Uhr Zum Heiligen Kreuz, Rather Kreuzweg 43, um 14.30 Uhr St. Franziskus-Xaverius, Mörsenbroicher Weg 4, 17 Uhr Zum Heiligen Kreuz, 18 Uhr St. Josef, Rather Kirchplatz 12, und um 19 Uhr St. Franziskus-Xaverius.

 

Heilige Messen an Aschermittwoch

Stockum/Unterrath. Zu den Abendmessen an Ascher­mittwoch, 17. Februar, um 19 Uhr in St. Bruno, Kalkumer Straße 58, und in der Heiligen Familie, Carl-Sonnenschein-Straße 37, ist eine Anmeldung nötig über die  Homepage www.heiligefamilie.de oder telefo­nisch im Pastoralbüro unter 0211/478 050. Ein Senioren­gottesdienst findet um 15 Uhr in der Kirche Heilige Familie statt. Eine Voranmeldung ist dafür nicht erforderlich.

 

Aschermittwoch im Düsseldorfer Norden

Angermund/Kaiserswerth/Wittlaer. Die Asche wird am Mittwoch, 17. Februar, um 8.30 Uhr in der Frauenmesse in St. Remigius, Pastoratsweg 5, ausgeteilt sowie um 18.30 Uhr in St. Suitbertus, Suitbertus-Stiftsplatz, und um 19.30 Uhr in St. Agnes, Graf-Engelbert-Straße 18.

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