(Foto: Kirchenkreis An der Ruhr)

Mülheim. Ab sofort wieder regelmäßige Öffnungszeiten für Seelsorgegespräche und Kircheneintritte

Neu im Team der Evangelischen Ladenkirche ist ab sofort Pfarrer Görge Hasselhoff. Gemeinsam mit Pastorin Regine Stoltze und dem ehrenamtlichen Team wird er in der Einrichtung an der Kaiserstraße 4 persönlich ansprechbar sein und, sobald es die Pandemielage zulässt, auch ein neues Veranstaltungsprogramm auflegen. Pfarrer Hasselhoff folgt Ute Lass nach, die nicht mehr für den Kirchenkreis An der Ruhr tätig ist.

Ab sofort ist die Evangelische Ladenkirche werktags wieder für Seelsorgegespräche und als Kircheneintrittsstelle geöffnet: montags bis mittwochs von 10 bis 13 Uhr sowie donnerstags und freitags von 14 bis 16 Uhr. Selbstverständlich werden alle notwendigen Maßnahmen zur Coronaprävention beachtet: Der Zutritt ist beschränkt, Masken werden getragen und Abstände eingehalten.

Pfarrer Görge Hasselhoff steckt nun erste Perspektiven für seinen Einstig in die Evangelische Ladenkirche ab: „Für mich heißt es jetzt, die Ladenkirche im Alltag kennen zu lernen. Mit dem neuen Veranstaltungsprogramm kann ich mir gut vorstellen, Schwerpunkte im Bildungsbereich zu setzen, so bringen wir uns mit der Ladenkirche in die Stadtgesellschaft ein. Möglicherweise lässt sich die Tradition des Biblischen Lehrhauses in neuer Gestalt fortführen. Ich würde mich freuen, mit interessierten Menschen über theologische Texte ins Gespräch zu kommen. Über das neue Positionspapier der Rheinischen Landeskirche ,Lobbyistin der Gottoffenheit‘ lohnt es sich bestimmt zu diskutieren.“ Für den Herbst kann sich der neue Pfarrer in der Evangelischen Ladenkirche auch Veranstaltungen zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ vorstellen.

Der 50-jährige Theologe kennt das Mülheimer Pflaster gut, hat schon Vakanzvertretungen in den Gemeinden Heißen und Broich-Saarn geleistet, ebenso in den Kirchenkreisen Duisburg und Düsseldorf-Mettmann. Neben der Arbeit in der Evangelischen Ladenkirche wird er auch weiter in Gemeinden einspringen, wenn es dort einer Verstärkung bedarf. Ein weiteres berufliches Standbein ist für Görge Hasselhoff stets die wissenschaftliche Tätigkeit gewesen. 2015 habilitierte er im Fach Kirchen- und Theologiegeschichte und hatte schon Gastprofessuren in Brasilien und Spanien inne. Aktuell arbeitet er zum Religionsbegriff der Reformatoren. Privat ist der Vater von drei Söhnen viel mit dem Fahrrad unterwegs und natürlich stehen jede Menge Bücher auf seinem Feierabendprogramm. „Außerdem gehe ich ganz gerne Holz hacken, spiele Schach oder helfe beim Eishockey im Schiedsgericht-Team aus, wenn mein Sohn mit seiner Mannschaft ein Spiel hat“, sagt Görge Hasselhoff.

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