(Foto: Sparkasse Oberhausen)
Anzeige

Oberhausen. Um die Arbeit der Schuldnerberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen finanziell zu unterstützen, hat der Rheinische Sparkassen- und Giroverband gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband bereits 1998 einen Fonds mit einem jährlichen Volumen von 5 Mio. DM (2.556.500 Euro) eingerichtet. Beide Verbände haben beschlossen, ab 2011 ihren jeweiligen Beitrag zur Finanzierung der Schuldnerberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen auf 1,5 Mio. Euro aufzustocken und damit das jährliche Fondsvolumen auf 3 Mio. Euro zu erhöhen. Die Fondsmittel werden von den nordrhein-westfälischen Sparkassen jährlich im Umlageverfahren aufgebracht.

Im Trägergebiet der Stadtsparkasse Oberhausen wurden im vergangenen Jahr drei Schuldnerberatungsstellen mit einem Gesamtbetrag von über 35.000 Euro unterstützt.

„Die Schuldnerberatung ist ein wichtiger Bestandteil des Sozialwesens, indem sie Menschen in finanzieller Notlage Beratung und Hilfe anbietet“, erklärt Oliver Mebus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Oberhausen. „Die Sparkassen übernehmen eine besondere Verantwortung und stellen damit eine wichtige finanzielle Basis für die Arbeit der Beratungsstellen dar.“

Die Bildung des Fonds erfolgte, obwohl nach unabhängigen Gutachten die Sparkassen nur an wenigen Fällen beteiligt sind, in denen eine Beratung durch Schuldnerberatungsstellen erforderlich wird. Die Sparkassen vergeben Kredite verantwortungsbewusst, um einer Überschuldung vorzubeugen. Wenn aber beispielsweise ein Einkommen wegfällt, können unangenehme Situationen entstehen. Deshalb unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe die wichtige Arbeit der Schuldnerberatungen.

Beitrag drucken
Anzeigen