(Foto: privat)
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Rheinberg. Deichbesuch am Rhein bei Eversael 

Nach dem Hochwasser und der Schneeschmelze kehrt der Rhein zurück in sein Bett. Was bleibt, ist jedoch jede Menge Müll. Davon konnte sich der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider jetzt bei seinem Treffen mit Hubert Tölle, dem stellvertretenden Deichgräf im Deichverband Duisburg-Xanten, am Rheinufer überzeugen.

„Die Lage am Deich hat sich zwar wieder normalisiert. Doch Hochwasser und Schneeschmelze haben keine schöne Bescherung hinterlassen“, erklärt Schneider nach seinem Gespräch mit Deichgräf Tölle. Der SPD-Landtagsabgeordnete hat sich über die aktuelle Situation und den Zustand des Deiches informiert. „Ich wollte mir coronakonform direkt ein Bild vor Ort machen. Jede Menge Wohlstandsmüll wurde an die Ufer des Rheins gespült. Angefangen bei Bierkästen, Plastikeimern, Flaschen bis hin zu Müllbeuteln, die in der Botanik entsorgt und in den Fluss gespült wurden.“ All das muss nun in den kommenden Wochen aufwendig aufgesammelt und getrennt entsorgt werden. Aktuell zahlt noch die RAG die Aufräumaktion.

„Angesichts der Mengen an Müll würde ich mir wünschen, dass die Menschen sorgsamer mit unserer Umwelt umgehen und der eigene Müll gar nicht erst rücksichtslos zurückgelassen wird. Damit wäre schon viel getan. Aber jeder kann einen Beitrag leisten, ob es nun das Aufsammeln von Müll beim regelmäßigen Spaziergang ist oder im Rahmen des jährlichen RhineCleanUp-Tages, der in diesem Jahr am 11. September stattfindet“, so Schneider.

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