Aus dem Homeoffice in Till: links Melanie Winhausen und rechts Astrid Linzen (Foto: Stadt Rees)
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Rees. Astrid Linzen und Melanie Winhausen koordinieren Hilfen mit großem Erfolg

Zwei Wochen ist das Impfzentrum des Kreises Kleve inzwischen geöffnet. Um jedem impfbereiten Menschen über 80 Jahren ein kostenloses Transferangebot zum Impfzentrum zu ermöglichen, wurden auf Initiative von Städten, Gemeinden und Kreis Mitfahrbörsen auf kommunaler Ebene ins Leben gerufen. „Ein Angebot, was in Rees bislang acht Seniorinnen und Senioren dankbar genutzt haben oder noch in Anspruch nehmen werden“, berichten Astrid Linzen und Melanie Winhausen. Die beiden Mitarbeiterinnen der Stadt Rees, die eigentlich in der Touristeninformation der Stadt beschäftigt sind, koordinieren die Mitfahrbörse. Sie sorgen also dafür, dass der hilfesuchenden Person ein passender Helfer aus der Gruppe der 25 freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vermittelt wird. Dabei wird eine Reihe von Dingen berücksichtigt. „Um unnötige Wege zu vermeiden, achten wir zunächst darauf, dass der Fahrer und die zu impfende Person möglichst nah beieinander wohnen“, berichten Winhausen und Linzen unisono. Außerdem müsse der vorhandene PKW einen unproblematischen Transport möglich machen. Ob eine Transportmöglichkeit für einen Rollator vorhanden ist, ist ein Beispiel für eine andere Frage, die vorab zu klären ist.

„In der Helfergruppe befinden sich auch gelernte Altenpfleger. Wir haben also die Luxussituation, dass wir bei Bedarf und gesundheitlichen Einschränkungen der zu impfenden Person auch eine ehrenamtlich tätige Fachkraft zur Seite stellen können“, freuen sich die Koordinatorinnen. Nach der Auswahl des passenden Helfers erfolgt dann die beiderseitige Bekanntmachung, um beispielsweise den Gefahren des Enkeltricks entgegenzuwirken.

Viele Anrufer eint, dass sie neben der eigentlichen Fahrt auch organisatorische Fragen und Abläufe im Impfzentrum geklärt wissen wollen. Dafür ist es gut, dass zwei feste Ansprechpartner vorhanden sind, die auch bei solche Fragen Auskünfte geben können. Astrid Linzen und Melanie Winhausen begleiten und koordinieren von der ersten Kontaktaufnahme bis zur zweiten Impfung und arbeiten dabei aus dem Homeoffice in Till und Kleve.

 

Auch bei der Terminvergabe wird geholfen

Nachdem vermehrt auch Hilfestellungen bei der Vereinbarung von Impfterminen angefragt wurden, erfolgte seitens der Koordination eine Abfrage bei den 25 Freiwilligen. Und tatsächlich. „Unsere Ehrenamtler reagieren schnell, sind zeitlich flexibel und sind einfach klasse. So können wir den Seniorinnen und Senioren jetzt auch Hilfe anbieten, wenn sie bei der Vereinbarung der Impftermine Schwierigkeiten haben“, berichten Linzen und Winhausen durchaus mit Stolz. Dabei zeige sich, dass die Terminvereinbarung über das Telefon deutlich zeitintensiver als über das Internet sei. Die Lösung ist daher, dass internetaffine junge Helfer sich in Abstimmung mit dem Impfling online um Impftermine bemühen und auf diese Weise große Dankbarkeit erhalten.

 

Erste Rückmeldungen aus dem Impfzentrum

Auch die ersten Rückmeldungen aus dem Impfzentrum sind positiv. Alles läuft professionell und strukturiert ab. Die Mitarbeiter des Impfzentrums seien sehr freundlich und die Impfung verläuft meist zügiger als gedacht. „Die Primeln als Gastgeschenk und sogar die Fotowand mit dem Motto ‚Ich bin ein Impf-Hero‘ kommen gut an“, freuen sich die städtischen Angestellten.

Die Mitfahr- und Helferbörse „Engagiert in Rees“ ist täglich, auch am Wochenende, von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 02851-51750 oder per E-Mail unter engagiert@stadt-rees.de erreichbar. Wie schon zu Beginn der pandemischen Lage im Frühjahr des vergangenen Jahres, werden auch weiterhin Einkaufsanfragen und Botengänge vermittelt. Sofern eine Rufumleitung eingerichtet ist, wird der Rückrufwunsch aufgenommen und Melanie Winhausen oder Astrid Linzen rufen spätestens am folgenden Tag zurück.

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