v.l.n.r. Frank Teigelkamp, stellv. Betriebsratsvorsitzender der evo, Ronja Gloger, Mitarbeiterin der evo-Unternehmenskommunikation und verantwortlich für die Oberhausen Crowd, Uwe Püttmann, Betriebsratsvorsitzender der evo, Gisela Müntjes, Koordinatorin Ambulantes Kinderhospiz Möwennest, Jörg Bischoff, 1. Vorsitzender Oberhausen hilft e. V., Horst Kalthoff, technischer Leiter Oberhausen hilft e. V., Andre auf der Heiden, 2. Vorsitzender Oberhausen hilft e. V. (Foto: privat)
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Oberhausen. evo sammelte im Rahmen eines Mitarbeiter-Projekts auf der Oberhausen Crowd zahlreiche Spenden

Warum nicht mal selbst auf der Oberhausen Crowd aktiv werden? Das dachte sich auch der Betriebsrat der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und initiierte daher im November 2020 ein hauseigenes Mitarbeiter-Projekt auf der Crowdfunding-Plattform der evo.

Dieses wurde jetzt, Anfang 2021, erfolgreich abgeschlossen: Ganze 4.770 Euro sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evo auf ihrer Oberhausen Crowd für das neu entstehende Hospiz-Zentrum Osterfeld. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Leuchtturmprojekt, mit dem eine klare Anlaufstelle für die Hospizarbeit und Aufmerksamkeit auf die wichtige Arbeit geschaffen wird. Unter Einsatz des Vereins Oberhausen hilft e.V. und in enger Kooperation mit dem Netzwerk Oberhausener Hospiz-Einrichtungen wird das in der Region einmalige Hospiz-Zentrum Osterfeld entstehen.

„Die große Summe, die zusammengekommen ist, macht uns schon stolz“, äußerte sich Betriebsratsvorsitzender der evo, Uwe Püttmann, zum Erfolg des Projekts. „Da liegt es doch eigentlich nahe, in Zukunft wieder mal ein Mitarbeiter-Projekt auf der Oberhausen Crowd zu starten. Vielleicht haben wir eine neue Tradition ins Leben gerufen.“

Tradition hat eigentlich auch die alljährliche Spende der evo im Rahmen ihres Tannenfestes. Normalerweise veranstaltet die evo unter Federführung ihres Betriebsrats jedes Jahr ein großes Mitarbeiterfest auf dem Werksgelände an der Danziger Straße. Dieses konnte in der Vorweihnachtszeit 2020 jedoch corona-bedingt nicht stattfinden.

„Traditionell spenden wir alle Einnahmen unseres Festes einem guten Zweck, das ist der Hintergrund der Veranstaltung“, erklärt wiederum Frank Teigelkamp, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. „Es war sehr traurig für uns, das schöne Fest abzusagen – anlässlich der corona-bedingten Lage aber selbstverständlich unvermeidlich. An der Idee der Mitarbeiterspende wollten wir allerdings auf jeden Fall festhalten!“ So wurde schließlich das Crowd-Projekt geboren.

Das Gebäude des Hospiz-Zentrums Osterfeld wird voraussichtlich im Frühjahr fertiggestellt, das Geld aus dem Crowd-Projekt wird dann hauptsächlich für die Ausstattung genutzt. Dort finden sich zentral das ambulante Kinderhospiz, ein ambulantes Hospiz für Erwachsene und die Hospiz-Akademie zur Ausbildung der Mitarbeiter.

Ein besonderes Highlight: Im Rahmen eines Charity-Streaming-Konzertes wird die berühmte israelische Sängerin NOA für das Hospiz-Zentrum am Sonntag, dem 28. Februar um 19 Uhr außerdem ein besonderes Konzert präsentieren. Das Konzerterlebnis wird als gemeinsames Kooperationsprojekt vom Theater Oberhausen und dem Oberhausen hilft e. V. präsentiert.

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