Kai Schlagheck von der Feuerwehr und Marc Grunenberg von der Multi präsentieren eines der mobilen Beatmungsgeräte (Foto: Feuerwehr Oberhausen)

Oberhausen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind auch in den 15 Multi-Partnerländern gravierend. Insbesondere dort, wo das Gesundheitssystem schlechter aufgestellt ist als bei uns, leidet die Bevölkerung unter den Folgen der Pandemie. Einer dieser Partner ist die moldawische Stadt Drochia. Dort fehlen aktuell insbesondere portable Beatmungsgeräte, um an Covid-19 erkrankten Menschen im Notfall Sauerstoff zuführen zu können. Glücklicherweise wurden kürzlich sieben solcher Geräte von der Feuerwehr Oberhausen außer Dienst gestellt. Auf Anfrage von Marc Grunenberg, einem der Multi-Organisatoren, war die Feuerwehr sofort bereit zu helfen und die Geräte zu spenden.

Bereichsleiter Jürgen Jendrian: „In Deutschland sind wir in der Lage, bei medizinischen Notfällen aller Art rund um die Uhr durch den Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal und den geeigneten Rettungsmitteln schnell zu helfen, Leben zu retten und Leid zu lindern. Deshalb freut es mich sehr, dass wir mit unseren ausgemusterten, aber noch voll funktionstüchtigen Beatmungsgeräten, den notleidenden Menschen in Drochia helfen können.“ In der kommenden Woche treten die Geräte ihre Reise nach Moldawien an und können bereits in Kürze vor Ort eingesetzt werden.

Die Organisatoren von Multi, dem größten internationalen Jugendaustausch auf kommunaler Ebene in Europa, stehen in regelmäßigem Austausch mit ihren Partnern im Ausland und halten sich ständig über die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.

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