Erzieherin Merian Redsi (29) wird von Dr. Uwe Hentschel geimpft (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young)

Düsseldorf. 7.500 Tätige an Grund- und Förderschulen sowie 9.000 Personen in erzieherischen Berufen werden sukzessive geimpft

Das Impfzentrum Düsseldorf unterbreitet rund 7.500 Tätigen an Grund- und Förderschulen sowie etwa 9.000 Personen in erzieherischen Berufen ab Montag, 8. März, sukzessive ein Impfangebot. Bis Montagmorgen, 8 Uhr, wurden bereits rund 10.000 Einladungsschreiben versendet und rund 3.400 Impftermine für die Personengruppe über die städtische Impf-Hotline vereinbart. Das Impfzentrum erweitert ab sofort seine Kapazitäten und bietet an jedem der fünf Öffnungstage pro Woche knapp 2.660 Impftermine an.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller freut sich: “Die Impfung ist ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung der Pandemie. Umso wichtiger ist es, dass wir so schnell wie möglich vorankommen. Jede weitere Impfung ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität.”

Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche betont: “Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher erfüllen in unserer Gesellschaft einen besonderen Auftrag. Darum ist es gut, dass sie nun auch schnell einen Impfschutz erhalten.”

Lehr- und Kitapersonal
Ab dem 8. März 2021 sind nach dem Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 in seiner aktuellen Fassung gesonderte Impfangebote für in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen, der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe gem. § 34 SGB VIII tätigen Personen möglich. Anspruchsberechtigt sind neben Lehrkräften und Erziehern, Kindertagespflegepersonen auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den genannten Einrichtungen tätig sind beispielsweise Integrationshelfer, Sozialarbeiter, Personal des offenen Ganztagangebots an Grundschulen sowie Frühförderpersonal. Die Art des Beschäftigungsverhältnisses ist für den Impfanspruch unerheblich.

Terminvereinbarung
Die Terminvereinbarung für die Impfberechtigten der berücksichtigten Berufsgruppen wird über die städtische Impf-Hotline abgewickelt. Die Telefonnummer wird den Impfberechtigten in einem Einladungsschreiben mitgeteilt. Die Resonanz ist enorm, die Stadt hat kurzfristig reagiert und die Erreichbarkeit am Samstag um fünf Stunden bis 21 Uhr ausgeweitet und Sonntag von 8 bis 21 Uhr zusätzlich angeboten. Die Impf-Hotline registrierte von Freitag, 5. März, bis Sonntag, 7. März, insgesamt 42.580 eingegangene Anrufe. Rund 3.400 mpftermine für die Berufsgruppen des Lehr- und Kitapersonals konnten auf diesem Weg bereits vereinbart werden.

Impfzentrum weitet Kapazitäten aus
Zum Wochenstart erweitert das Impfzentrum Düsseldorf die Impfkapazitäten und bietet ab Montag, 8. März, rund 2.660 Impfungen pro Öffnungstag an. Davon 1.440 Impftermine für die Erstimpfung der berücksichtigten Berufsgruppen, parallel dazu 720 Erstimpfungen für die Gruppe der Über-80-Jährigen. Darüber hinaus werden auch knapp 500 Termine pro Öffnungstag für Zweitimpfungen bereit gehalten.

Das Impfzentrum Düsseldorf hat montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils durchgehend von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Zahl der Mitarbeitenden wird den erweiterten Impfkapazitäten angepasst, sodass für einen reibungslosen Ablauf rund 120 Beschäftigte in der Merkur-Spiel Arena tätig sind. Zusätzlich stehen 20 Ärzte sowie 10 medizinische Fachangestellte für die Impfungen bereit.

Das Impfzentrum Düsseldorf ist für einen Betrieb an sieben Tagen in der Woche konzipiert und darauf vorbereitet. Dadurch kann das Impfzentrum Düsseldorf flexibel auf mehr verfügbaren Impfstoff reagieren.

Das Impfzentrum Düsseldorf lässt keinen Impfstoff verfallen. Aktuell können maximal 2.660 Impfdosen pro Öffnungstag bestellt werden – das entspricht der Menge der angebotenen Impftermine. Die Impftermine werden in der Regel eingehalten. Die Bestellung und Rekonstitution des Impfstoffes erfolgt bedarfsgerecht. Einzelne übrig bleibende Impfdosen (im Schnitt drei bis vier täglich) werden Impfberechtigten anhand einer Überhangliste verimpft.

Gebärdensprachdolmetscher-Service
Für Gehörlose bietet das Impfzentrum Düsseldorf seit 1. März in Kooperation mit der DEAF.Digital GmbH einen Online-Service mit Gebärdensprachdolmetscher über ein Tablet an. So kann ärztliche Beratung durch Gehörlose in Anspruch genommen werden, denen das Lippenablesen durch das Tragen von Gesichtsmasken nicht möglich ist. Dieser Service kann von den Impflingen kostenlos durch einfachen Hinweis beim Check-In in Anspruch genommen werden.

Für Fragen zum Thema “Coronavirus” hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona

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