Prof. Dr. Ralf Klapdor (Foto: privat)

Kreis Kleve. Im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Kleve wurde die FDP-Fraktion mehrfach auf Probleme mit Glasfaseranschlüssen in sogenannten „weißen Flecken“ aufmerksam gemacht. Zu dieser Problematik richtet der FDP-Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Ralf Klapdor eine aktuelle Anfrage an die Landrätin Silke Gorißen.

So soll es in Gebieten, die mit Hilfe der Bundesförderung an das Breitbandnetz angeschlossen werden, häufiger zu Situationen kommen, dass Häuser, die am Ende einer Straße oder auf der „falschen“ Straßenseite liegen, laut Auskunft der Deutschen Glasfaser nicht angeschlossen werden „können“. In einem Fall gelte dieses nach Auskunft der FDP-Kreistagsfraktion sogar für ein Haus inmitten eines Ausbaugebietes. Als Begründung wird jeweils vorgebracht, dass es dazu Vertragsbestimmungen zwischen dem Kreis Kleve und der deutschen Glasfaser gebe, die dem entgegenstünden. Dies würde sich erst in sieben Jahren ändern.

Die FDP-Fraktion im Kreistag möchte von der Landrätin erfahren, ob der Kreisverwaltung diese Sachverhalte bekannt sind. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen umfassend informiert werden, welche Vertragsbestimmungen zwischen dem Kreis Kleve und der deutschen Glasfaser dem Anschluss von einzelnen Haushalten in geförderten Gebieten widersprechen“, erläutert Klapdor und fügt hinzu: „Wenn der Hinweis auf eine Siebenjahresfrist zutreffend ist, welche Möglichkeiten gibt es, bereits früher einen Anschluss entsprechender Häuser zu realisieren?“ Zudem hinterfragen die Liberalen im Kreistag den Kontakt und Austausch zu anderen Kreisen, in denen eventuell vergleichbare Probleme auftauchen.

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