(Foto: Feuerwehr Gangelt / Oliver Thelen)
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Rhein-Ruhr. Das Sturmtief Luis wütet weiter, aber nur drei Feuerwehren an Rhein und Ruhr meldeten bisher Sturmschäden.

Mehrere Bäume versperrten beliebten Wanderweg am Rodebach

Gangelt. Nach teils heftigen Sturmböen durch das Sturmtief Luis wurde die Feuerwehr Gangelt zur Beseitigung von Sturmschäden in Mindergangelt alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, das in Höhe der Etzenrather Mühle eine etwa 20 Meter hohe Pappel umgestürzt war und den Radweg am Rodebach blockierte. Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass im weiteren Verlauf des Rodebaches weitere vier große Bäume umgestürzt waren und den beliebten Radweg/Fußweg im Naturpark versperrten. Mit Hilfe einer Motorkettensäge beseitigten die Einsatzkräfte die Hindernisse. Sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr waren rund 1,5 Stunden unter der Leitung von Brandinspektor Tim Breickmann im Einsatz.

siehe Titelfoto

 

Mehrere Unwettereinsätze im Stadtgebiet Bochum

Bochum. Am heutigen Samstag zwischen 09.00 Uhr und 21:00 Uhr ist die Feuerwehr Bochum bei 24 Unwettereinsätzen tätig geworden. Umgestürzte Bäume, lose Dachziegel und Äste beschäftigten die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr. Mit über 60 Einsatzkräften im gesamten Stadtgebiet wurden die Gefahrenlagen beseitigt. Verletzt wurde nach den Erkenntnissen der Feuerwehr niemand. Ein Windbruch mit höherem Sachschaden war in der Straße “An Sankt Pius”. Mehrere PKWs wurden durch einen Baum beschädigt.

(Foto: Feuerwehr Bochum)

Mehrere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 95 km/h waren die Ursache von Windbruch bei Bäumen. Ein Baum wurde am Zeppelindamm durch eine Sturmböe umgeweht und versperrte beide Fahrbahnen. Die Straße war lange gesperrt. Durch das Unwetter wurden bis jetzt keine Personen verletzt. Derzeit ist die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr Bochum an 11 Einsatzstellen noch mit 44 Einsatzkräften vor Ort. Bitte beachten sie die Unwetterwarnungen der Wetterdienste und verhalten sie sich vorsichtig.

(Foto: Feuerwehr Bochum)

 

Weiterer Sturmschaden am Freitag

Schermbeck. Gestern Nachmittag wurde der Löschzug Schermbeck um 16:51 Uhr zu einem weiteren Sturmschaden alarmiert. Einsatzziel war der Brüner Weg.

Vor Ort zeigte sich ein Baum, der dem Sturm nicht Stand gehalten hatte und die Straße querte. Der Baum wurde durch die Einsatzkräfte mittels Motorkettensäge zerkleinert und anschließend von der Fahrbahn geräumt.

Gegen 17:11 Uhr konnte der Löschzug wieder einsatzbereit einrücken.

Zügig konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken (Foto: Feuerwehr)

 

Sturmeinsätze in Bocholt

Bocholt. Die Feuerwehr Bocholt rückte in der Zeit von Freitagabend bis Samstagabend 18:00 Uhr zu insgesamt 14 sturmbedingten Einsätzen aus. Bei den meisten Einsätzen handelte es sich um Bäume, welche aufgrund des aufgeweichten Bodens und der Sturmböen in Schauernähe umgestürzt waren. Glücklicherweise kam es dabei zu keinen Personenschäden. Zur Abarbeitung der Einsätze wurde die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Bocholt Stadt und Suderwick über digitale Meldeempfänger alarmiert. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch die Brandweer Dinxperlo und den Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt.

Die Freiwillige Feuerwehr Bocholt Suderwick im Sturmeinsatz (Foto: Feuerwehr)

 

Acht Sturmeinsätze durch Luis

Ratingen. Stadtgebiet, 13.03.21, 20:00 Uhr: Obwohl am vergangenen Donnerstag bereits Sturmtief “Klaus” über Ratingen gezogen war, sorgte erst sein Nachfolger “Luis” am heutigen Samstag für wetterbedingte Einsätze. Kräftige Schauer und Gewitter brachten auch Sturmböen bis zu 85 Kilometern pro Stunde mit sich, wobei Äste abbrachen und Bäume umstürzten. Größere Schäden waren nicht entstanden, jedoch mussten Straßen und Wege vom Gehölz befreit werden. Im Tagesverlauf bis 20:00 Uhr wurden acht dahingehende Einsätze durch die Berufsfeuerwehr Ratingen abgearbeitet. Der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus wurde im gleichen Zeitraum zu 26 Notarzt- und Rettungsdiensteinsätzen alarmiert.

(Foto: Feuerwehr)

 

Drei Sturmbedingte Einsätze – Baum blockiert Bahnstrecke

Kleve. Dreimal musste die Feuerwehr Kleve heute Nachmittag (13. März 2021) zu Sturmschäden ausrücken. Ein entwurzelter Baum blockierte die Bahnstrecke von Kleve nach Bedburg-Hau.

Gegen 14:48 Uhr ging ein Alarm für den Löschzug Kleve ein. Ein Baum sollte auf Höhe des Klever Rings über die Bahngleise Richtung Bedburg-Hau gefallen sein. Der bereits für die Fällung vorgesehene Baum war durch den Sturm entwurzelt worden und über die Schienen gekippt. Die Bahnstrecke wurde sofort gesperrt. Nach Bestätigung der Streckensperrung und nach Absprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn AG wurde der Baum von den Gleisen entfernt und der Bahnbetrieb danach wieder aufgenommen. Der Einsatz dauerte bis kurz vor halb vier.

Um zehn nach vier wurde dann der Löschzug Rindern wiederum zu einem umgekippten Baum am Tweestrom alarmiert. Dieser lag über dem Fahrradweg und der Fahrbahn. Die Straße wurde abgesperrt und der Baum beseitigt. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die die Straße wieder für den Verkehr freigab.

Um Viertel vor fünf kam dann der dritte Einsatz hinzu, wieder für den Löschzug Rindern. Ein Baum am Drususdeich in Rindern war über die Straße gekippt und in der gegenüberliegenden Baumzeile hängen geblieben. Diese Einsatzstelle wurde abgesperrt und dem Ordnungsamt übergeben. Der Baum wird Anfang der Woche ordnungsgemäß beseitigt. Bis dahin bleibt die Straße gesperrt.

Beseitigung von Sturmschäden (Foto: Feuerwehr Kleve)

(ots)

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