Symbolbild Darmkrebs AdobeStock
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Duisburg. Auch in Pandemiezeiten ist Vorsorge lebenswichtig  

Darmkrebs zählt in Deutschland zu den häufigeren Krebserkrankungen, rund 25.000 Menschen sterben jedes Jahr daran. Die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr ist so hoch wie in kaum einem anderen Land. Viel zu viele Fälle werden erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Dabei müsste es gar nicht erst so weit kommen, denn kaum eine Tumorerkrankung zeigt besser, welch großen Wert Prävention und Frühdiagnostik in der Medizin haben können. Bei etwa 90 Prozent aller Fälle entsteht Darmkrebs (kolorektales Karzinom) aus vorerst gutartigen Darmpolypen, die in vielen Fällen, sofern sie rechtzeitig entdeckt werden, einfach entfernt werden können. Handelt man jedoch nicht, entwickelt sich daraus ein bösartiger Tumor. Trotzdem gehen viele Menschen nicht zur Vorsorge, sei es aus Furcht vor der Untersuchung selbst oder einer möglichen positiven Diagnose. Dabei ist Darmkrebs heilbar, vor allem, wenn er frühzeitig diagnostiziert wird. Regelmäßige Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sind deshalb unerlässlich.

Leider ist es seit 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie zu einem Rückgang von Darmspiegelungen zur Krebsvorsorge gekommen. Umso wichtiger ist es, die Menschen wieder auf das Thema aufmerksam zu machen. Denn die Anzeichen für Darmkrebs sind oft nur sehr diskret, was eine Selbstdiagnose nahezu unmöglich macht. Veränderte Stuhlgewohnheiten, Verdauungsbeschwerden oder Schmerzen beim Stuhlgang sind Symptome, die dringend untersucht werden müssen. Aber auch eine ungewöhnliche Minderung der Leistungsfähigkeit, häufige Müdigkeit, oder sich wiederholendes leichtes Fieber und Nachtschweiß können auf eine Krebserkrankung hinweisen. Seit Mitte 2019 versenden die gesetzlichen und privaten Krankenkassen Einladungsschreiben an ihre Versicherten, ab einem Alter von 50 Jahren, sich einer Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen. Darüber hinaus sollten Personen, in deren engster Familie bereits Erkrankungen an Darmkrebs aufgetreten sind und die ein erhöhtes familiäres Risiko haben, früher mit dem Screening beginnen als andere. Denn sie erkranken oft schon in jüngeren Jahren. Immer noch kursieren aber auch Vorurteile über die Darmspiegelung und halten viele von der Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchung ab. Um dem entgegenzuwirken, bieten am kommenden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr nun drei Helios Experten – Dr. med. Norbert Hennes, Dr. med. Barbara Strey und Dr. med. Andreas Köhler – eine Telefonaktion an, in der Interessierte, Betroffene oder Angehörige alle Fragen und Ängste loswerden können, die sich rund um das Thema Darmkrebs drehen.

Wann? Donnerstag, 18. März von 15 bis 16 Uhr

Wer unter welcher Nummer?

Dr. med. Norbert Hennes > 0203 546 2163

Er ist seit 2013 Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasiven Chirurgie am Helios Klinikum Duisburg und ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der minimal-invasiven Bauch- und Tumorchirurgie. Seit kurzem bietet sein Team auch robotergestützte Darmoperationen mit dem DaVinci-System an.

 

Dr. med. Barbara Strey > 0203 546 2164

Dr. med. Barbara Strey übernahm Mitte 2020 als Chefärztin die Leitung der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie. Zu ihren Spezialgebieten gehören mit langjähriger Expertise endoskopische Eingriffe am Magen-Darm-Trakt und die Betreuung von Patienten mit chronischen Darmerkrankungen.

 

Dr. med. Andreas Köhler > 0203 546 2155

Er ist Sektionsleiter der Coloproktologie am Helios Klinikum Duisburg. Zu seinen besonderen Schwerpunkten gehören unter anderem schonende Operationsmethoden, etwa bei Hämorrhoiden, Fisteln oder Krebserkrankungen an Mast- und Enddarm.

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