Sowohl Rück- als auch Vorfuß von Johannes Micheel wurde von Manuela Edling, Leiterin der Fußchirurgie der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank, operativ korrigiert. „Ich bin sehr zufrieden“, so der Dorstener. „Und trotz Corona-Pandemie habe ich mich hier sicher und gut betreut gefühlt.“ (Foto: SEM)

Meerbusch/Dorsten. Johannes Micheel und seine Fußfehlstellung

Bereits als er ein Säugling war, wurde der rechte Fuß von Johannes Micheel operiert. Die Fehlstellung hätte ihm sonst das Laufen unmöglich gemacht. 25 Jahre lang ging alles gut, dann kamen ernste Probleme. Dennoch konnte sich der heute 33-jährige Dorstener nicht zu einer Operation entschließen. „Ich musste erst mein Haus bauen“, so seine Priorität.

„Mein Fuß sank nach links und tat ziemlich weh“, erzählt Johannes Micheel. Wegen seines Bauvorhabens ignorierte er die Beschwerden. Gerade, wenn er lange auf den Beinen stand, verstärkten sich die Schmerzen.

Empfehlung seiner Orthopäden

Auf Empfehlung seines Orthopäden ging er zu einem Vorgespräch zu Manuela Edling. Sie leitet die Fußchirurgie der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank. Die Ärztin machte ihm deutlich, dass eine Operation unumgänglich sei.

„Die aktuelle Einschränkung war – nicht zuletzt durch die intensive körperliche Betätigung – weit fortgeschritten. Seine Belastbarkeit war zunehmend durch Schmerzen eingeschränkt“, so Manuela Edling. Vorsichtshalber holte Johannes Micheel noch eine Zweitmeinung in einer anderen Klinik ein. Danach stand sein Entschluss fest: „In Meerbusch lasse ich mich operieren. Natürlich erst nach dem abgeschlossenen Hausbau. Frau Edling hat mich überzeugt.“

Ab dem zweiten Tag auf den Beinen

Nach dem Eingriff blieb er 12 Tage im Krankenhaus. Dort machten ihn die Physiotherapeuten wieder fit. Ab dem zweiten Tag trug er einen Spezialschuh, die sogenannte Orthese, und die Therapeuten übten mit ihm das Gehen und Treppensteigen mittels Gehhilfen. Acht Wochen lang durfte er seinen rechten Fuß nicht belasten.

„Laufe jetzt ganz anders“

Als Disponent in einer Spedition konnte er jetzt zumindest stundenweise wieder arbeiten. 14 lange Wochen dauerte es, dann konnte Johannes Micheel seinen Fuß voll belasten. „Ich laufe jetzt ganz anders“, erzählt er. „Das merke ich selbst. Viel runder und besser.“ Was ihn vor allen Dingen freut, ist, dass er keine Schmerzen mehr hat. Auch nicht, wenn er sogenannte „lange Tage“ hat. „Das ist ein so gutes Gefühl“, erzählt er. „Ich bin sehr zufrieden.“

Johannes Micheel macht deutlich: „Es war die richtige Entscheidung und die richtigen Ärzte.“

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