An der Osterfelder Straße in Fahrtrichtung Neue Mitte (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. 21 neue Hinweisschilder zu den Oberhausener Partnerstädten sind in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet aufgestellt worden. Dies war dringend notwendig. Denn zum einen ist im vergangenen Jahr mit der polnischen Stadt Tichy eine weitere Partnerschaft geschlossen worden, auf die nun hingewiesen wird; zum anderen waren etliche alte Schilder schon ziemlich verwittert und in keinem guten Zustand mehr. Nach 16 Jahren mussten sie ausgetauscht werden. Die neuen Schilder sind kaum zu übersehen und geben nicht nur Auskunft darüber, dass sich die Passanten in Oberhausen befinden, auch der jeweilige Stadtteil wird genannt, wenn es heißt „willkommen, welcome, bienvenue“.

Neue Standorte

Desbina Kallinikidou, im städtischen Büro für Interkultur zuständig für die Pflege der Beziehungen zu den Partnerstädten, hatte die Initiative zur Erneuerung der Schilder ergriffen. Zuerst wurde in Absprache mit der Stadtkanzlei entschieden, die Schilder zu erneuern und dabei nicht nur das jeweilige Wappen zu zeigen und den Namen der Stadt zu nennen, sondern zukünftig auch das Land auszuschreiben, um Missverständnisse zu vermeiden. Im nächsten Schritt wurde in Zusammenarbeit mit Stefan Petry von der WBO das Konzept für die Aufstellung der Schilder überarbeitet, denn „die Verkehrsflüsse in Oberhausen haben sich in den letzten 16 verändert“, wie Petry weiß. So konnte an mancher Stelle auf die neuen Hinweisschilder verzichtet werden, während an anderer Stelle ein Schild hingestellt wurde, wie z.B. auf der Osterfelder Straße mit Zufahrt zum Centro. Nach vielen weiteren Absprachen konnten die Schilder schließlich von einer Oberhausener Firma produziert und von der WBO aufgestellt werden.

Hintergrund

Schilder mit dem Hinweis auf die jeweiligen Partnerstädte stehen an den Hauptzufahrtsstraßen der meisten Städte. Sie sind eine Art Visitenkarte für  jede Stadt, denn sie geben denjenigen, die in die Stadt kommen, einen ersten Eindruck. Man könnte auch sagen, dass es ein bisschen so ist wie im Sprichwort „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist“. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind sie nicht zu vernachlässigen.

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