(Foto: privat)

Geldern. Bei der Stadt Geldern gehen derzeit viele Anfragen zu möglichen Osterfeuern ein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, dürfen die klassischen Osterfeuer (bzw. Brauchtumsfeuer) aufgrund der Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung momentan nicht durchgeführt werden.

Dies hat das NRW-Umweltministerium in einem aktuellen Erlass noch einmal bestätigt. Hintergrund ist das aktuelle Versammlungs- und Veranstaltungsverbot nach § 13 Abs. I der Corona-Schutzverordnung. Aufgrund dessen können auch Osterfeuer bzw. Brauchtumsfeuer in bisheriger Tradition zurzeit nicht stattfinden. Wie das Ministerium zudem mitteilt, sei aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in den nächsten drei Wochen auch nicht mit einer Zulassung von Veranstaltungen zu rechnen.

Von den aktuellen Corona-Bestimmungen unberührt sind hingegen sogenannte „Wärme- oder Gemütlichkeitsfeuer“ (zum Beispiel handelsübliche Feuerschalen) im privaten Raum – beispielsweise im eigenen Garten. Sofern es sich nicht um Partys oder sonstige Feiern handelt, sind diese nach wie vor zulässig, teilt die Gelderner Stadtverwaltung mit. Nach den Landesimmisionsschutz-Bestimmungen muss hierfür auch keine Genehmigung beim Ordnungsamt eingeholt werden.

Feuer in Feuerschalen und Feuerkörben dürfen allerdings nicht zur Abfallbeseitigung erfolgen. Das Verbrennen von Pflanzabfällen wie Baum- oder Strauchschnitt ist verboten, diese Abfälle müssen fachgerecht entsorgt werden. Verwendet werden können stattdessen naturbelassene Holzscheite oder Presslinge in Form von Holzbriketts (zum Beispiel wie beim Kamin).

Beitrag drucken
Anzeigen