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Mönchengladbach. Anzahl der Zu- und Wegzüge sank im vergangenen Jahr deutlich

Die Anzahl der Einwohner*innen in Mönchengladbach ist auch im Corona-Jahr 2020 stabil geblieben. Am Stichtag 31. Dezember 2020 verzeichnete die Vitusstadt insgesamt 270.771 Einwohner*innen (Vorjahr: 270.458). Wahrscheinlich coronabedingt hat die Anzahl der Zu- und Wegzüge stark abgenommen: Gab es im Jahr 2019 noch 17.563 Zuzüge, so sank die Zahl 2020 auf 11.864. Bei den Wegzügen sank die Zahl auf 10.762 (Vorjahr: 16.846). Die Pandemie hat insbesondere die Zuzüge aus dem Ausland eingeschränkt. In den Monaten des Lockdowns kamen ca. 20 Prozent aller Zuzüge aus dem Ausland. Vor den Corona-Beschränkungen im Januar bis März waren es noch 40 Prozent.

Rund 35 Prozent der Bevölkerung Mönchengladbachs hat einen Migrationshintergrund, entweder selbst oder mindestens ein Elternteil ist nach Deutschland eingewandert oder hatte früher beziehungsweise heute noch eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Im Jahr 2020 sind 124 unterschiedliche Staatsangehörigkeiten nach Mönchengladbach gezogen. 48 Prozent der Neubürger*innen hat eine deutsche Staatsangehörigkeit, 52 Prozent hatten vor dem Zuzug nach Mönchengladbach ihren Wohnsitz in NRW.

Die Geburtenzahlen liegen weiter auf einem stabilen Niveau: Im Jahr 2020 wurden 2.434 Mönchengladbacher*innen geboren (Vorjahr: 2.376). Demgegenüber stehen 3.218 Verstorbene, so dass die Bevölkerungszahl alleine aufgrund von Zuzügen nach Mönchengladbach stabil gehalten wurde.

„Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zahlen für 2020 wenig aussagekräftig, aber trotzdem ist es ein gutes Zeichen, dass die Bevölkerungsentwicklung im Krisenjahr stabil geblieben ist. Mit vielen geplanten Wohnprojekten blicken wir zuversichtlich in die Zukunft, was die Attraktivität Mönchengladbachs für Neubürger*innen betrifft“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

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