Guido Brand (2.v.l.) und Denise Schmitz (2.v.r.) leiten das Pflegewohnhaus Theresianum. Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa (r.) und Bereichsleiterin Manuela Jansen hießen sie offiziell im Caritasverband willkommen (Foto: Caritas)
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Mönchengladbach. Guido Brand und Denise Schmitz führen das Caritas-Pflegewohnhaus

Mit einem Duo an der Spitze geht das Caritas-Pflegewohnhaus Theresianum in die Zukunft: Einrichtungsleiter Guido Brand und Pflegedienstleiterin Denise Schmitz führen das Altenheim an der Kaiserstraße, das der Caritasverband Region Mönchengladbach zum Jahresanfang übernommen hat.

Brand und Schmitz gehörten bisher bereits dem Führungsteam des Theresianum an. Nun übernehmen sie gemeinsam die Verantwortung für das Haus, in dem 36 alte Menschen leben, darunter fünf Männer. „Bei uns geht es familiär zu“, sagt Guido Brand (46). Das war schon so, als der Verein Kirchliche Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut e.V. aus Paderborn die Einrichtung getragen hat, und das wird auch unter der Trägerschaft der Caritas so bleiben. Was sich ändert: „Bisher wird das Essen geliefert. Ab dem 1. April kochen wir selbst“, erläutert Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.

Für die 40 Mitarbeitenden gibt es nach dem Trägerwechsel einige Neuerungen. „Wir haben unser Qualitätsmanagement-System und unsere Standards eingeführt“, erklärt Manuela Jansen, Bereichsleiterin beim Caritasverband, der nun insgesamt fünf Seniorenheime in Mönchengladbach betreibt. Dadurch hätten sich Abläufe und das Zeitmanagement der Mitarbeitenden geändert, berichtet Guido Brand. Insgesamt sei die Umstellung bisher gelungen. „Es sind intensive Tage, und wir sind auf einem neuen guten Weg. Das sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch so“, sagt er.

Der gelernte Krankenpfleger Brand ist seit September 2019 im Theresianum beschäftigt. Altenpflegerin Denise Schmitz (26) arbeitet seit Mai 2018 im Haus. Beide sind froh, dass die allermeisten Bewohner seit einigen Wochen gegen Corona geimpft sind. „Die Verantwortung ist natürlich enorm“, sagt Denise Schmitz. Im vergangenen Jahr hätten sich einige Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. „Wir haben die Maßnahmen zum Schutz der Senioren sehr restriktiv umgesetzt und immer transparent kommuniziert. Die Bewohner haben das gut mitgetragen“, so Schmitz.

Da das Theresianum über einen großen Garten verfügt, konnten Besuche auch draußen stattfinden. „Respekt und Hochachtung, wie die Bewohner und ihre Angehörigen mit der Situation seit Beginn der Pandemie umgegangen sind“, betont Guido Brand. Seit den Impfungen gebe es eine gewisse Erleichterung unter den Bewohnern, die im Durchschnitt deutlich über 80 Jahre sind. „Dennoch sind sie weiter sehr vorsichtig.“ Viele Bewohner trügen weiterhin Masken, die Mitarbeitenden sowieso. Die Senioren hätten sich sehr gefreut, dass die Friseurin nun wieder ins Haus kommen darf. Und Gedächtnistraining, Sitzkegeln oder Basteln könnten in kleinen Gruppen durchgeführt werden.

Derzeit laufen Gespräche mit der Pfarre St. Vitus, damit religiöse Angebot wieder in der schönen Kapelle des Theresianum stattfinden können. „Das wünschen sich die Bewohner“, weiß Brand. Und auf ein weiteres Highlight können sich die Senioren ebenfalls freuen. Der neue Einrichtungsleiter spielt nämlich Schlagzeug in der Showband „Die Mennekrather“ aus Erkelenz. „Wir wollen hier auftreten, wenn das wieder möglich ist“, kündigt Guido Brand an.

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