Die Baumschule Pelters beim Pflanzen des neuen Baumes (Foto: Bethanien Kinderdorf)

Schwalmtal. Seit kurzem zieren wieder zwei Bäume den Eingang des Bethanien Kinder- und Jugenddorfes in Schwalmtal. Lange Zeit stand eine alte Blutbuche am Haupttor. Diese musste jedoch im vergangenen Januar aufgrund von Pilzbefall gefällt werden. Nun wurde nachgepflanzt.

Das Bethanien Kinderdorf ist nicht nur Zuhause für rund 140 Kinder und Jugendliche, sondern beherbergt auch einen außergewöhnlichen Baumbestand. In den letzten Jahren zeigte eine Analyse allerdings, dass einige Bäume von einem Schädlingspilz, dem Riesenporling, befallen sind. Im Zuge dessen musste auch die 120-150 Jahre alte Blutbuche am Eingangstor gefällt werden. Ein schwerer Abschied für das gesamte Kinderdorf, denn der Baum war Vielen als Klettermöglichkeit und Schattenspender ans Herz gewachsen.

Jetzt wurde für Nachschub gesorgt: Am vergangenen Montag wurde am gleichen Platz eine Sumpfeiche gepflanzt. „Die Sumpfeiche eignet sich besonders, da sie, anders als der Name vermuten lässt, sehr resistent gegen Trockenheit ist“, so Verwaltungsleiter Stephan Joebges. Auch ist sie weniger anfällig für den Riesenporling. Die Sumpfeiche stammt aus der Baumschule Pelters, die das Einpflanzen kostenfrei für das Bethanien Kinder- und Jugenddorf übernommen hat. Der neue Baum ist bereits 30-35 Jahren alt und überzeugt durch seine üppige Krone. „So sieht er schon richtig nach was aus“, erklärt Joebges stolz.

„Ein großer Dank geht an die Baumschule Pelters“, sagt Kinderdorfleiterin Julia Bartkowski. „Wir hoffen, dass die Sumpfeiche hier gut Wurzeln schlägt und wir uns viele Jahre an ihr erfreuen können.“

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