(Symbolfoto: Christian Voigt/LokalKlick)

Mönchengladbach. Ein heute Mittag, gegen 12:30 Uhr, auf der Regentenstraße bei der Kreisgeschäftsstelle der CDU eingegangener Brief mit einer verdächtigen Substanz hat einen Großeinsatz der Feuerwehr und der Polizei Mönchengladbach ausgelöst.

Die Polizei Mönchengladbach war durch eine 51-jährige Mitarbeiterin der Geschäftsstelle alarmiert worden, nachdem diese einen an die CDU adressierten Brief geöffnet hatte und mit einen darin enthaltenen Stoff in Berührung gekommen war.

Feuerwehr und Polizei rückten zum Einsatzort aus. Vorsorglich kam die Mönchengladbacherin zur ärztlichen Untersuchung und ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Als Gefahrenbereich wurde die Geschäftsstelle geräumt.

Für die Zeit der Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Tatortaufnahme sperrte die Polizei den Nahbereich auf der Regentenstraße.

Zur Untersuchung der verdächtigen Substanz zog die Feuerwehr Mönchengladbach Spezialkräfte der Feuerwehr Köln (Analytische Taskforce / ATF) hinzu.

Die Analyse und Bestimmung des aufgefundenen Stoffes erfolgte vor Ort in einem mobilen Labor und führte zur Entwarnung. Es handelt sich um einen ungefährlichen Stoff. Brief und Material wurden als Beweismittel sichergestellt.

Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 Strafgesetzbuch) eingeleitet. (ots)

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