(Foto: Bundespolizei)
Anzeige

Düsseldorf. Ein Bundespolizist stellte am Montagabend (5. April), um 20.35 Uhr, auf seinem Heimweg drei Jugendliche fest, die mit einem Elektroroller und einer hohen Geschwindigkeit durch den Düsseldorfer Hauptbahnhof fuhren. Als sich eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn AG ihnen in den Weg stellte, kam es zu einer Kollision. Zwei Jugendliche konnten gestellt werden. Einer flüchtete.

Drei Jugendliche rasten mit einem Elektroroller an einem zivilen Bundespolizisten vorbei. Er eilte hinterher und beobachtete, wie eine DB Mitarbeiterin auf sich aufmerksam machte und das Trio aufforderte anzuhalten. Einer der Jugendlichen (14) kam der Aufforderung nach, die anderen beiden kollidierten mit der Frau. Als die zwei Jugendlichen versuchten nach dem Zusammenstoß zu fliehen, eilte der Bundespolizist hinzu und nahm einen der Flüchtigen (14) vorläufig fest. Der andere konnte fliehen. Uniformierte Bundespolizisten nahmen das Unfallgeschehen auf und brachten den 14-jährigen Deutschen und den 14-jährigen Syrer zur Dienststelle. Die geschädigte Frau hatte eine Schürfwunde am linken Bein, benötigte allerdings vorerst keine ärztliche Versorgung und wurde vor Ort entlassen.

Gegen den deutschen Jugendlichen, der der Aufforderung der Bahnmitarbeiterin nachkam wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund der Nutzung des E-Scooters im Bahnhof eingeleitet. Zudem wurde bei einer Durchsuchung ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden. Es wurde sichergestellt und ein weiteres Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eröffnet. Die Bundespolizei nahm gegen den syrischen Jugendlichen und seinen noch unbekannten Mittäter die Ermittlungen wegen der Körperverletzung auf.

Die zwei 14-Jährigen wurden durch ihre Eltern von der Dienststelle der Bundespolizei abgeholt. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen