Kreisläuferin Jana Willing war in den letzten Spielen ein wichtiger Aktivposten und will mit ihrer Mannschaft die Erfolgsserie in Solingen fortsetzen (Foto: Martin Zilse)
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Kamp-Lintfort. Am Samstag beginnen die Handballerinnen des TuS Lintfort ihre Derbywoche in der 2. Bundesliga mit der Partie beim HSV Gräfrath Solingen. Eine Woche später geht es beim zweiten Niederrheinrivalen, dem TVB Wuppertal weiter. „Das sind natürlich zwei besondere Spiele, in denen unsere guten Leistungen der letzten Woche erst mal nichts zählen“, stimmt TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein ihre Mannschaft auf die beiden brisanten Spiele ein. In der Hinrunde konnte der TuS Lintfort in eigener Halle beide Partien gewinnen. „Das wollen wir natürlich wiederholen, aber die Trauben hängen dieses Mal noch höher“, findet die Übungsleiterin.

Beim Tabellenfünften Gräfrath will ihre Mannschaft den aktuellen 4. Platz in der Tabelle verteidigen und gerade im Derby erneut erfolgreich sein. „Der HSV spielt eine bärenstarke Saison und hat bisher vieles richtig gemacht. Mit Vanessa Brandt verfügen die Solingerinnen über die Top-Torjägerin der Liga“, sieht Grenz-Klein viele Stärken beim Gastgeber. Da wird es von Beginn an auf eine stabile und sichere Abwehr ankommen, um den Angriffswirbel des HSV zu überstehen. Zudem bevorzugt der Gegner das Tempospiel und erzielt in der Regel viele einfache Tore aus dem Gegenstoß. „Das Tempo werden wir sicher mitgehen können. Wichtig wird werden, dass wir die Fehlerquote so gering wie möglich halten. Dann haben wir auch gegen Gräfrath eine Chance.“

Beim TuS entspannt sich die Personalsituation langsam. Lisa Kunert und Anika Henschel haben ihre Corona-Erkrankung überwunden und wurden zuletzt beide negativ getestet. „Aber bis sie wieder voll trainieren können, wird schon noch einige Zeit vergehen. Da werden wir erst einen langsamen Wiedereinstieg anbieten und kein Risiko eingehen“, erklärt Bettina Grenz-Klein die Personalien.

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