Bis Sonntag leuchten die Lichter in den Fenstern des Historischen Rathauses (Foto: privat)
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Dormagen. Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als einem Jahr haben sich knapp 2000 Dormagener Bürger*innen mit dem Virus infiziert. 45 Dormagener*innen sind bis zum heutigen Tag aufgrund oder mit einer Corona-Infektion verstorben.

Als Zeichen des Gedenkens an die Dormagener Opfer der Pandemie hat die Stadt Dormagen 45 Lichter in die Fenster des Historischen Rathauses gestellt. Die Lichter leuchten bis Sonntag und sollen symbolisch Licht in diese dunkle Zeit bringen.

„Die Pandemie hat auch Dormagen mit voller Wucht getroffen. Auch mich ganz persönlich bedrückt die Situation wie viele andere Menschen. Hinter jeder einzelnen Zahl der 45 Todesopfer steckt ein Schicksal und ein Mensch, der uns fehlt. Wir sind in Gedanken bei den Familien und Freunden der Verstorbenen und möchten zum Ausdruck bringen, dass niemand in Vergessenheit gerät“, sagt Erik Lierenfeld. „Stellen auch Sie am Wochenende gerne ein Licht ins Fenster, um der Verstorbenen in Dormagen zu gedenken“, ruft der Bürgermeister dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Stadt Dormagen unterstützt mit der Aktion den von Bundespräsident Steinmeier initiierten Aufruf #lichtfenster sowie die zentrale bundesweite Gedenkfeier für die Toten der Pandemie am 18. April. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen möchte der Bundespräsident am Sonntag ein Zeichen der Trauer setzen. Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll dies ein Tag des Innehaltens sein.

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