Hannah Haase und ihre Mitspielerinnen fanden bei der Niederlage in Solingen nur selten die richtige Lösung. Nur 24 Tore waren zu wenig für einen Punktgewinn (Foto: Martin Zilse)
Anzeige

Kamp-Lintfort. Mit einer 24-27 Niederlage mussten die Zweitligahandballerinnen des TuS Lintfort die kurze Rückreise vom Niederrheinderby bei der HSG Gräfrath Solingen antreten. „In einem spannenden Spiel hat sich am Ende Gräfrath glücklich aber verdient durchgesetzt“, ärgerte sich Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein nur kurz über das verlorene Spiel. „Der HSV war definitiv in einigen Punkten die etwas bessere Mannschaft und das muss man dann auch akzeptieren“, stellte Grenz-Klein klar.

Vor allem in der ersten Halbzeit präsentierte sich der Tabellenvierte beim Fünften unter Form und fand nur selten zu seiner Linie. Im Angriff unterliefen den Lintforterinnen zu viele Fehler und klare Chancen wurden nicht genutzt. Und auch die Abwehr, vor der erneut starken Laura Graef im Tor, bekam keinen Zugriff auf den Gegner. Folgerichtig baute Gräfrath seinen Vorsprung kontinuierlich aus und führte zur Pause mit 17-12 Toren deutlich.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der TuS und kämpfte um seine Chance. „Da sind wir gut ins Spiel gekommen und als wir zum 20-20 ausgeglichen haben, war es endgültig ein heißes Spiel zweiter guter Mannschaften“, fand Bettina Granz-Klein. Am Ende hatte dann Solingen das nötige Glück, um seine Führung noch einmal auf drei Tore auszubauen und die Partie zu gewinnen. „Jetzt gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und sich auf die nächsten beiden Spiele zu konzentrieren. Wir wollen auf jeden Fall den guten Platz in der Tabelle so lange es geht verteidigen“, blickt Trainerin Grenz-Klein schon auf die Spiele in Wuppertal und dann in eigener Halle gegen Herrenberg.

Beitrag drucken
Anzeigen