(Foto: CDU)
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Mülheim an der Ruhr/Essen. Die CDU Mülheim an der Ruhr und des Stadtbezirks Essen-Borbeck hat am vergangenen Samstag die Kreisvorsitzende der CDU Mülheim an der Ruhr und stellvertretende Vorsitzende der CDU Ruhr Astrid Timmermann-Fechter zu ihrer Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 118 (Mülheim – Essen I) gewählt. Die Veranstaltung, welche erstmals in hybrider Form durchgeführt wurde, fand in der Westenergie-Halle in Mülheim statt.

Timmermann-Fechter setzte sich deutlich gegen zwei weitere Kandidaten –Alexander Bösken und Friedhelm Kölsch– im ersten Wahlgang mit 85 % der Stimmen durch.

In ihrer Rede machte sie deutlich, wie sehr sie die Folgen der Corona Krise beschäftigen. „Corona ist ein Stresstest für unsere Politik, für unsere Gesellschaft, ein Stresstest für unser Land.“ Eine große Mehrheit in unserem Land trage die Corona-Maßnahmen mit. „Eine Mehrheit verzichtet, schränkt sich ein, um andere Menschen zu schützen. Trotz bedrohter wirtschaftlicher Existenzen, trotz fehlender Perspektiven und großen Unsicherheiten. Und darauf können wir durchaus stolz sein.“ Deshalb begrüßt sie die durch den Bundestag beschlossenen milliardenschweren Maßnahmen. Zur Ehrlichkeit gehöre aber auch, dass nicht immer alles rund gelaufen sei, viele Abläufe zu kompliziert und zu langsam waren. „Durch Corona sind auch Schwachstellen sichtbar geworden und deshalb muss alles auf den Prüfstand gestellt werden, damit wir für mögliche weitere Krisen besser vorbereitet sind.“ Die nun in Fahrt kommende Impfkampagne gäbe Hoffnung auf ein Stück mehr Normalität und darauf, „dass sich weniger Menschen infizieren und schwer erkranken.“

In aller Schärfe verurteilte sie sie das Verhalten der Unions-Bundestagsabgeordneten, die sich in der Corona Krise persönlich bereichert haben. „Wer sein Mandat als Abgeordneter missbraucht, um sich persönlich zu bereichern, hat im Deutschen Bundestag nichts zu suchen“, so Timmermann-Fechter.

Astrid Timmermann-Fechter steht für eine sachorientierte Politik, klare Regeln, Zusammenhalt, ehrliche Kommunikation und einen intensiven Bürgerdialog. „Ich mache Politik für die Bürgerinnen und Bürger, und mein Ansporn ist immer, Lebensbedingungen für die Menschen zu verbessern.“

In ihrer Zeit als Bundestagsabgeordnete von 2013 bis 2017 war Astrid Timmermann-Fechter Mitglied im Ausschuss für Familie, Frauen, Senioren und Jugend und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. Hier will sie auch künftig ihre Schwerpunkte setzen.

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