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Mülheim an der Ruhr. Es könnte doch alles so einfach sein. Das Theater an der Ruhr wird jährlich mit rund dreieinhalb Millionen Euro bezuschusst. Geld für ein elitäres Nischen-Theater, während die Stadtteilbibliotheken für jedermann beziehungsweise jedes Kind von großer Bedeutung sind. Wenn man nur einen Teil der Subvention kürzen würde, dann könnten die Stadtteilbibliotheken geöffnet bleiben. Und ein kostenintensives  Bürgerbegehren wäre nicht erforderlich.

Aber die überfraktionelle gelegentlich sogenannte „Kulturmafia“ subventioniert lieber jede Karte für das Theater mit rund 100 €, als Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Büchern und Medien in ihrem Stadtteil zu ermöglichen. Sozial geht anders.

Jochen Hartmann, Mülheim an der Ruhr

 

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