Ein Teil der Aktiven der Jusos Wesel mit dem Bundestagskandidaten Rainer Keller (Foto: privat)
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Wesel. Die beliebte Aktion des ASG „Wesel räumt auf“ musste dieses Jahr leider coronabedingt ausfallen. Das hielt die Jusos Wesel jedoch nicht davon ab, selbst anzupacken und die Stadt vom Müll zu befreien.

Aufgrund der Pandemielage hat sich der ASG dazu entschieden, die beliebte Aktion „Wesel räumt auf“ dieses Jahr ausfallen zu lassen. Diese Entscheidung hindert die Jusos Wesel jedoch nicht daran Hotspots in Wesel vom Müll zu befreien und die Stadt ein bisschen schöner zu machen. „Die Aktion hat uns im letzten Jahr sehr viel Spaß gemacht und es ist schön der Gemeinschaft etwas zurückgeben zu können und dabei noch was für die Umwelt zu tun“, sagt der Juso-Vorsitzende Maksim Bondarenko. Unterstützt wird diese Aktion vom ASG, der Müllsäcke, Handschuhe und Greifarme bereitstellt. „Wir freuen uns, dass der ASG uns mit Materialien und bei der Entsorgung unterstützt“, betont Bondarenko.

Obwohl diese Aktion eine Gemeinschaftsaktion ist, nehmen die Jusos die Pandemie und die Beschränkungen sehr ernst und haben Vorkehrungen getroffen, um sich und andere zu schützen. „Wir alle haben uns vor der Aktion getestet und sind in Zweier-Teams unterwegs“, erklärt der stellvertretende Juso-Vorsitzende Leon Koop. „Außerdem sind wir draußen an der frischen Luft und tragen unsere Masken“, ergänzt Koop weiter.

Auch SPD-Bundestagskandidat Rainer Keller war mit von der Partie und hat die Jusos tatkräftig unterstützt und betont: „Es hat sehr viel Spaß mit den Jusos gemacht. Sie reden nicht, sondern handeln.“ Zum Müll im Stadtgebiet sagt Rainer Keller: „Jeder einzelne Mensch muss Verantwortung zum Schutz unserer Umwelt übernehmen, Müll vermeiden und auch fachgerecht entsorgen. Müll auf der Straße zu entsorgen, ist verantwortungslos.“ Vor allem weggeworfene Zigarettenstummel seien ein großes Problem, da sie das Grundwasser verunreinigen und das Pflanzenwachstum beeinträchtigen können.

Zudem betonen die Jusos, dass man auch helfen kann, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Dazu kann man sich die „Stadt Wesel – Abfall App“ kostenlos im Google Play Store oder im App Store herunterladen und Müllansammlungen und Ähnliches melden. „Es ist ganz einfach: man macht ein Foto, gibt den Standort an und schickt das an den ASG. Diese Meldung wird dann vom ASG bearbeitet und der Müll wird binnen kurzer Zeit beseitigt“, erklärt die SPD-Jugend.

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