v.l. Martin Götzke, Leiter Aktive Dienste, mit Robin Vogt (Foto: privat)
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Oberhausen. Die Corona-Pandemie hat vielen Menschen bewusst gemacht, wie wichtig die Arbeit in sozialen Bereichen ist. Gleichzeitig gibt es seitens der Jugendlichen und Schulabsolventen eine große Unsicherheit, wie es für sie nach der Schule weitergehen soll.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann dabei helfen, wertvolle Erlebnisse zu sammeln und die Tätigkeitsfelder von sozialen Berufen kennenzulernen. Diese Erfahrung konnte auch der 23-jährige Robin Vogt machen, der 2018 sein FSJ beim DRK Oberhausen begonnen hat. Zunächst war er im Hausnotruf tätig, wo er als Disponent viel über den Umgang mit Menschen gelernt hat. Später in seinem FSJ ist er dann in den Krankentransport gewechselt.  „Durch das FSJ bin ich reifer und verantwortungsvoller geworden. Ich konnte herausfinden, in welche Richtung ich mich beruflich entwickeln möchte und habe auch zu mir selbst gefunden“, erzählt Robin Vogt. „Besonders freue ich mich immer darüber, wenn Kinder uns im Krankentransportwagen zuwinken. Für sie können wir ein Vorbild sein.“ Nach seinem FSJ wurde Robin Vogt ein hauptamtlicher Job als Rettungshelfer beim DRK Oberhausen angeboten, den er dankbar angenommen hat. Denn durch das FSJ weiß er: „Genau das ist, was ich machen möchte!“

Das DRK Oberhausen bieten in verschiedenen Bereichen einen Freiwilligendienst an. Dazu zählen der kommunale Krankentransportdienst, die Mitarbeit in den Pflegeheimen sowie die Einsatzdienste, die unter anderem den Hausnotruf und den MenüService betreuen.

„Besonders im Krankentransport werden aktuell noch FSJler gesucht“, berichtet Martin Götzke, Leiter der Aktiven Dienste. „Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit den FSJler*innen gemacht. Es ist schön zu sehen, wie sich die Freiwilligendienstdienstleistenden persönlich und fachlich weiterentwickeln.“

Die FSJler im Krankentransport erhalten nicht nur eine medizinische Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Rettungshelfer/in, sondern auch einen umfassenden Einblick in den Umgang mit kranken und verletzten Personen. Voraussetzungen für ein FSJ sind Spaß am Umgang mit Menschen, Identifikation mit den Grundsätzen des DRK sowie im Krankentransport und bei den Einsatzdiensten ein Führerschein der Klasse B. Interessierte junge Menschen können sich unter fsj@drk-ob.de bewerben.

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