Sicherung des Brandschutzes (Foto: Feuerwehr)
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Wetter (Ruhr). Zu einem Verkehrsunfall auf der Esborner Straße in Richtung Wengern wurden die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) sowie der Rettungsdienst und die Polizei am Montagvormittag um 09:59 Uhr alarmiert.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet eine Autofahrerin mit ihrem Pkw in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie stürzte mit dem Auto eine ca. zwei Meter tiefe Böschung hinunter. Als die ersten Einsatzkräfte nach nur vier Minuten vor Ort eintrafen, war die Fahrerin noch im Auto eingeschlossen. Sofort wurde eine Zugangsöffnung zu der verletzten Person geschaffen und die Patientin erstversorgt. Parallel dazu sicherten weitere Feuerwehrkräfte den Personenwagen mit einem Abstützsystem gegen weiteres Abrutschen. Von einem weiteren Löschfahrzeug aus wurde der Brandschutz an der Unfallstelle abgedeckt. Nachdem über mehrere Leitern ein gesicherter Zugang zum Unfallfahrzeug geschaffen war, konnte die Befreiung der mittlerweile vom Rettungsdienst notärztlich versorgten Patientin mit hydraulischem Rettungsgerät fortgeführt werden. Hierzu wurde die Beifahrertür des Pkw entfernt, die Rettung der Fahrerin aus dem demolierten Wagen erfolgte sodann mittels einer Spezialtrage. Die Verletzte wurde zum Rettungswagen getragen und dort weiter medizinisch versorgt.

Aufgrund des Verletzungsmusters und um einen möglichst schonenden Transport ins Krankenhaus zu ermöglichen, war zwischenzeitlich ein Rettungshubschrauber angefordert worden. Dieser landete auf der Kreuzung Albringhauser Straße / Esborner Straße. Hier sicherte die Löscheinheit Alt-Wetter Landung und den anschließenden Start des Hubschraubers mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug. Der Rettungshubschrauber flog die Patientin in eine nahegelegene Spezialklinik. Abschließend wurde das Unfallfahrzeug von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehreinheiten aus Wengern, Esborn und Alt-Wetter waren an dieser Einsatzstelle gut zwei Stunden gebunden, die Esborner Straße war während des Einsatzes durch die Polizei voll gesperrt.

Während der Wartezeit des Hubschraubers erfüllte der freundliche Pilot den herbeigelaufenen Kindern sogar noch einen riesengroßen Wunsch. Er erklärte ihnen den Rettungsheli bis ins kleinste Detail und sie durften sogar einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen.

Ein zweiter Alarm erreichte den Tagesdienst dann um 14:27 Uhr. In der Osterfeldstraße benötigte der Rettungsdienst bei einem Einsatz Unterstützung. Eine akut erkrankte Person musste möglichst schonend durch das Haus zu einem Spezialrettungswagen getragen werden. Hierbei unterstützte die Feuerwehr die vor Ort befindlichen Rettungskräfte. Nach ca. fünfundvierzig Minuten konnte der Einsatz dann beendet werden. (ots)

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