v.l. Die Stadtverordneten Thomas Kaumanns und Natalie Goldkamp zusammen mit Schülervater Mike Krekeler (Foto: privat)

Neuss. Tagtäglich spielen sich auf der Anton-Kux-Straße im Hammfeld gefährliche Szenen ab: Zahlreiche Besucher des Impfzentrums kommen mit dem Auto und suchen einen Parkplatz. Und gleichzeitig bringen Eltern ihre Kinder morgens zum Ersatzstandort der Dreikönigenschule oder holen sie mittags wieder ab. Immer wieder kommt es zu Konflikten, Eltern haben Angst um die Sicherheit ihrer Kinder.

Das wollen Mike Krekeler, Vorsitzender des Schul-Fördervereins und im Bezirksausschuss Innenstadt engagiert, und der Stadtverordnete Thomas Kaumanns (CDU) ändern. „Ich habe mir die Verhältnisse vor Ort angesehen“, so Kaumanns, „und möchte die gefährliche Verkehrssituation entschärfen, bevor es eines Tages etwas Schlimmes passiert.“ Das befürchtet Krekeler nämlich, wenn sich nichts ändert: „Zurzeit besucht coronabedingt nur die Hälfte der Schüler den Unterricht. Wenn bald wieder alle Schüler kommen und das Imfpzentrum mit steigendem Impftempo noch stärker frequentiert wird, dann wird die Situation sich noch weiter zuspitzen.“

Eine Lösung wäre ganz einfach möglich: „Man müsste einfach nur eine ,Kiss&Ride-Zone‘ einrichten, also eine Bucht, in der Eltern ihre Kinder sicher aussteigen lassen können. Oder man könnte Schülerlotsen einsetzen, wie das auch vor anderen Schulen gemacht wird“, so Kaumanns.

Doch die Stadtverwaltung lehnt Maßnahmen ab. Dafür hat Kaumanns kein Verständnis. Und besonders verärgert ist er über die Wortwahl im Rathaus: „Die Stadtverwaltung bezeichnet die Situation vor der Dreikönigenschule als ,luxuriös‘ und leugnet die Probleme. So kann man nicht mit den Sorgen der Eltern um ihre Kinder umgehen“, ärgert sich Kaumanns. Gemeinsam mit Krekeler und der Schulgemeinschaft wird er sich weiter dafür einsetzen, dass die Kinder sicher und behütet das Schulgelände erreichen können.

Beitrag drucken
Anzeigen