Constantin Borges (Foto: privat)

Kreis Wesel. Die FDP-Fraktion im Weseler Kreistag fordert einen vorausschauenden Umgang mit der Hasenpest. Die Liberalen möchten durch eine Anfrage an die Kreisverwaltung Klarheit zur Lage im Kreis Wesel schaffen. „Wir benötigen schnellstmöglich gute Informationen, um zu verhindern, dass sich Hunde oder Katzen mit der Krankheit infizieren“, begründet FDP-Fraktionsvize Constantin Borges den Schritt seiner Fraktion.

„Die Hasenpest muss mit gesunder Vorsicht behandelt werden, damit sie nicht zum Problem wird“, sagt Borges. Man vermute, dass auch im Kreis Wesel bereits Fälle aufgetreten seien.

„Es ist uns wichtig, dass die Krankheit keinen unnötigen Schaden anrichtet und wir möchten daher gerne wissen, wie das Kreisveterinäramt mit der Situation umgeht“, heißt es weiter.

Die FDP-Fraktion könne sich vorstellen, vorsorglich Kadaver vermehrt untersuchen zu lassen. Damit die Hasenpest weder für Haustierbesitzer noch für Landwirte zum Problem werde, solle die Kreisverwaltung schnellstmöglich auf die Situation reagieren und gegebenenfalls vorsorgen, meinen die Freidemokraten.

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