Marie (l.) und Leonie Gräßel aus dem Patientenservicecenter der Helios Rhein-Ruhr Kliniken machen sich für Notfalldosen stark, die Angehörigen und dem Rettungsdienst im Notfall wichtige Informationen vermitteln (Foto: Helios)
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Duisburg. Gerade bei Alleinstehenden kann es sein, dass Angehörigen oder dem Rettungsdienst im Notfall wichtige Informationen fehlen. Dabei können Informationen zum Gesundheitszustand, zu Allergien oder andere Notfalldaten lebensrettend sein. „Eine ebenso simple wie effektive Lösung stellt hier die Notfalldose dar“, erklärt Marie Gräßel, Leiterin des Patientenservicecenters an den Helios Rhein-Ruhr Kliniken.

Aufbewahrt wird die Dose in der Tür des Kühlschranks. Den hat jeder zuhause und Rettungskräfte oder Angehörige müssen meist nicht lange danach suchen. Mit enthalten sind zwei kleine, grüne Aufkleber, von denen einer an der Eingangstüre, der andere am Kühlschrank selber aufgeklebt wird. „Außerdem enthält die Dose ein Datenblatt, welches über Vorerkrankungen, Allergien und eingenommene Medikamente aufklärt. Zusätzlich kann angegeben werden, wo sich beispielsweise Impfpass, Medikamentenplan oder Patientenverfügung finden lassen. Somit sind alle relevanten Informationen übersichtlich aufgelistet und sofort griffbereit“, so Gräßel.

Das Team des Patientenservicecenters an der Helios St. Anna Klinik Duisburg und der Helios Klinik Duisburg-Homberg verteilt die Notfalldosen seit einigen Wochen an pflegebedürftige Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt in die häusliche Pflege entlassen werden. Die Dosen sind mittlerweile aber auch in einigen Apotheken sowie im Internet erhältlich.

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