Das Wohnmobil wurde durch das Feuer völlig zerstört (Foto: Feuerwehr)
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Dinslaken. Am frühen Mittwochnachmittag kam es auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Dinslaken Nord und Hünxe in Fahrtrichtung Niederlande zu einem Einsatz für die Feuerwehr Dinslaken. Ein Wohnmobil hatte aus bisher unklarer Ursache während der Fahrt Feuer gefangen. Dem Fahrer gelang es noch das Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu fahren und auszusteigen. Geistesgegenwärtig entnahm er noch die beiden mitgeführten Gasflaschen.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Dieser konnte durch die Feuerwehr dann schnell mit zwei Angriffsrohren unter Kontrolle gebracht werden. Für die Nachlöscharbeiten mussten jedoch noch einige Bereiche des zerstörten Fahrzeugaufbaus aufgebrochen und Teile der Innenausstattung auseinander gezogen werden um den Brand völlig zu löschen.

Bereits während der Entwicklungsphase des Brandgeschehens war es auf der linken Fahrbahnseite zu weiteren Auffahrunfällen gekommen, bei denen glücklicherweise niemand verletzt und auch kein sonstiges Eingreifen der Feuerwehr notwendig wurde. Für die Maßnahmen musste die Autobahn kurzzeitig in dieser Fahrtrichtung gesperrt werden. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Hauptwache und den Löschzug Oberlohberg beendet.

Am Vormittag war die Feuerwehr bereits in den Stadtteil Bruch alarmiert worden. Dort war Anwohnern ein gasartiger Geruch aufgefallen. Es konnte nach ausgiebiger Erkundung und Durchführung einiger Messungen durch die Stadtwerke und die Feuerwehr jedoch keine Gefahrenquelle ausgemacht werden. (ots)

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