Dana Gruner und ihre Mannschaft treten zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim TSV Nord Harrislee an (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Am Samstag steht für die Lintforter Handballerinnen in der 2. Bundesliga das Nachholspiel beim TSV Nord Harrislee auf dem Programm. „Von der Sporthalle bis zu dänischen Grenze ist es nur ein Katzensprung. Viel weiter in den Norden geht es hinter Flensburg eigentlich nicht“, weiß Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein, was für eine Fahrt auf ihre Mannschaft zukommt. „Wir fahren aber nicht zu einem Strandausflug an die Ostsee, sondern um unseren vierten Platz in der Tabelle zu verteidigen“, fordert die Trainerin hohe Konzentration von ihrer Mannschaft.

Der TSV Nord spielt bisher eine sehr starke Rückrunde und hat sich im Mittelfeld der Liga etabliert. Vor allem im Angriff  sind die Nordfrauen stark besetzt und sehr durchschlagskräftig. Aber auch die sehr robust zu Werke gehende Abwehr stellt die Gegner in letzter Zeit immer wieder vor Probleme. „Die vielen Siege von Harrislee sind kein Zufall. Die Mannschaft hat sich sehr gut eingespielt und verfügt über einige Qualitäten“, analysiert Bettina Grenz-Klein.

Der TuS hat zuletzt vier Auswärtsniederlagen in Folge kassiert und will dieses Mal einiges besser machen, damit endlich auch wieder in fremden Hallen etwas Zählbares herausspringt. Dazu muss sich vor allem die Abwehr steigern, die sich auf den starken Rückraum der Gastgeberinnen einstellen muss. „Aber auch von meinem Angriff erwarte ich mehr Zug zum Tor und vor allem Disziplin. Das war zuletzt doch recht dürftig, was wir auswärts angeboten haben“, findet Grenz-Klein.

Beim TuS stehen alle Spielerinnen zur Verfügung und kann das letzte Auswärtsspiel der Saison mit einem vollen Kader angegangen werden.

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