v.l. Timothy C. Vincent, sein Sohn Jeremias, Dr. Georg Torwesten, Karin Striepen und Dr. Katja Strauss-Köster (Foto: privat)
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Herdecke. „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person“ lautet die Inschrift der Stele, die seit neuerdings auf dem Friedhof Zeppelinstraße am oberen Seiteneingang steht. Bei dem Text handelt es sich um Artikel 3 der Menschenrechte. Die Stele ist das Werk des Steinbildhauers Timothy C. Vincent, der zum Beispiel auch den Brunnen in Ende erschaffen hat. Die 115 cm hohe Menschenrechts-Stele aus schwarzem Basalt wurde extra für diesen Zweck aus einem alten Grabmal recycelt, so Vincent.

Bei der Einweihung gestern bedankte sich der Bildhauer bei der Stadt Herdecke dafür, dass sie es ermöglicht, ein Zeichen für die Menschenrechte zu setzen. Für ihn sind sie das Fundament menschlicher Begegnung.

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster betonte mit Blick auf die Gewalt im Nahen Osten, wie aktuell die Thematik der Stele ist. „Menschenrechte müssen immer wieder aufs Neue beschützt werden. Wie wertvoll Rechte und Freiheiten sind, zeigt sich auch in der aktuellen Diskussion um die Einschränkungen aufgrund der Pandemie.“

Coronabedingt fand die Einweihung der Menschenrechts-Stele in einem sehr überschaubaren Rahmen statt. Bildhauer Timothy C. Vincent hatte seinen Sohn und Auszubildenden Jeremias mitgebracht. Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster wurde von ihrer Stellvertreterin Karin Striepen und dem zweiten stellvertretenden Bürgermeister Dr. Georg Torwesten begleitet, die den Stadtrat und die Herdecker Bürgerschaft vertraten.

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