Skizze zur Smart Social City Frimmersdorf ( © )
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Grevenbroich. Am 25. Mai tagt zum ersten Mal der neue geschaffene Ausschuss für Strukturwandel, Arbeit, Digitalisierung und Innovation. SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Mein Grevenbroich werden dabei direkt einen wichtigen Antrag einbringen. Es geht um einen neuen Stadtteil für Frimmersdorf, eine ‚Smart Social City‘ in unmittelbarer Nachbarschaft zur jetzigen Kraftwerksfläche.

 

„Unsere Initiative ‚Smart Social City Frimmersdorf‘ ist ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Strukturwandel. ‚Smart Social City‘ steht für intelligente und innovative Lösungen, für den verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Mit sozialer Mischung, nachhaltigen Gebäuden und neuen Mobilitätskonzepten“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Rinkert. Und der Fimmersdorfer Ratsherr Jürgen Linges ergänzt: „Wir wollen hier einen komplett neuen Stadtteil entwickeln: Leben, Arbeiten und Forschen sollen dabei miteinander verknüpft werden.“

Für die Grünen mit ihrem Fraktionschef Peter Gehrmann ist bei der Entwicklung neuer Baugebiete die ökologische Nachhaltigkeit besonders wichtig: „Als Baumaterialien für den neuen Frimmersdorfer Stadtteil soll auch die Abbruchmasse des Kraftwerks verwendet werden, denn Recycling wird immer wichtiger. Darüber hinaus sollen nachhaltige Materialien aus erneuerbaren Rohstoffen genutzt werden.“

„Bei der Planung des Stadtteils wollen wir ganz neue Wege gehen“, freut sich Martina Suermann, Vorsitzende der Mein Grevenbroich-Fraktion, „es wird ein Reallabor für nachhaltige Stadtentwicklung. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort, den Verbänden, den Unternehmen und der Wissenschaft soll ein Stadtteil entstehen, in dem alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zusammengedacht werden.“

„Da geben wir der Stadtverwaltung und Bürgermeister Klaus Krützen auf jeden Fall eine umfangreiche Hausaufgabe“, lacht Rinkert und fährt fort, „letztendlich geht es ja genau um die wichtigen Fragen: Wie wollen wir wohnen, wie Freizeit und Arbeit miteinander verbinden? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Welche Energieinfrastruktur benötigen wir, um gleichzeitig den Bedürfnissen der Menschen, aber auch den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden?“

Aber Martina Suermann zeigt sich zuversichtlich: „Wir können diese Aufgabe gemeinsam lösen und die Fragen beantworten. So schaffen wir eine glaubwürdige Perspektive für die Menschen vor Ort und am Ende wird hoffentlich ganz Grevenbroich von der ‚Smart Social City Frimmersdorf‘ profitieren, denn es wird ein ökologisch, wirtschaftlich und sozial leistungsfähiges Quartier.“

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