Szene aus Salon Pitzelberger & Co. (Foto: © Matthias Stutte)
Anzeige

Mönchengladbach. Das lange Warten seit dem Lockdown im November 2020 hat ein Ende: Das Theater Mönchengladbach kann ab dem 22. Mai dank rückläufiger Inzidenzzahlen in der Stadt und deren Teilnahme im Projekt der Modellkommunen wieder seine Türen für Publikum öffnen – in Krefeld müssen sich die Theaterliebhaber wohl noch etwas gedulden, voraussichtlich bis zum 29. Mai.

Das Theater hatte den Probenbetrieb und die Arbeiten hinter den Kulissen unter Einhaltung aller notwendigen Corona-Regelungen aufrechterhalten, um startklar zu sein, wenn sich der Vorhang wieder öffnen kann. Mehrere Stücke steckten deshalb teilweise über Monate „in der Warteschleife“ – sie alle werden jetzt in einem munteren Premierenreigen gezeigt: fünf in sechs Tagen – ein Rekord für die Bühne in Mönchengladbach!

Los geht es am Samstag, den 22. Mai mit „Salon Pitzelberger & Co.“, einer Opérette bouffe in einem Akt mit  Musik von Jacques Offenbach in einer deutschen Textfassung von Ulrich Proschka.

Am Sonntag, den 23. Mai feiert der Ballettabend „Alles neu“ mit Choreografien von Robert North, Marco A. Carlucci, Takashi Kondo und Yoko Takahashi Premiere.

Am Montag, den 24. Mai kommt mit „Welttheater Mozart“ ein Singspiel von Karine Van Hercke und Francois De Carpentries mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung.

Direkt nach dem Pfingstwochenende geht es mit dem großen Premierenaufgebot weiter: Am Dienstag, den 25. Mai zeigt das Theater zum ersten Mal Arthur Schnitzlers „Reigen“ in der Regie von Maja Delinić.

Am Donnerstag, den 27. Mai kommt endlich Donizettis Oper „Don Pasquale“, inszeniert von Ansgar Weigner, auf die Bühne.

Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr, dauern ca. 90 Minuten und werden ohne Pausen gespielt. Wie bereits vor dem letzten Lockdown muss das Theater seine Platzkapazität stark reduzieren und kann daher nur 190 Plätze pro Vorstellung anbieten. Dadurch wird die Abstandsregel im Zuschauerraum gewahrt.

Wer einen Besuch plant, sollte wissen, dass er nur mit einem negativen Corona-Test (sogenannte „Selbsttest“ sind davon ausgeschlossen), der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ins Theater kommen kann. Auch das unkomplizierte Testen in direkter Nachbarschaft des Theaters ist möglich: Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach an der Limitenstraße 64-78 hat speziell für Theaterbesucherinnen und -besucher seine Kapazitäten für Schnelltests erhöht und auch die Öffnungszeiten angepasst. Mehr Infos dazu gibt es bei der AWO unter 02166/ 399 670 oder per E-Mail: kunden@awo.mg.

Auch Geimpfte, deren zweite Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt, und von einer Corona-Infektion Genesene sind willkommen. Für alle gilt, dass sie die entsprechenden Nachweise (Impfpass und/oder Atteste) vor einem Vorstellungsbesuch vorlegen müssen. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske in allen Räumen des Theaters und während der Vorstellung verpflichtend.

Eine besondere Rückverfolgbarkeit der Besucherinnen und Besucher erfolgt digital über das Ticketvergabesystem Reservix der Theaterkasse. Bei jeder Ticketbuchung werden die Kontaktdaten abgefragt und im Verkaufssystem gespeichert.

Diese Rückverfolgung können Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützen, indem sie sich vor dem Theaterbesuch über die Corona-Warn-App mit dem Scan eines QR-Codes im Theater anmelden.

Die Theatergastronomie kann ihren Betrieb leider noch nicht wiederaufnehmen.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen bis zunächst einschließlich 6. Juni beginnt am 21. Mai um 10 Uhr sowohl online als auch an der Theaterkasse in Mönchengladbach. Die Kasse ist Freitag und Samstag jeweils von 10 Uhr bis 19.30 Uhr besetzt. Pfingstsonntag und Pfingstmontag öffnet nur die Abendkasse zur Abholung bereits vorbestellter Tickets. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Eintrittskarten zu ihrem Abo-Preis.

Beitrag drucken
Anzeigen