Motiviert für den guten Zweck: Brigitte Lohmann, Sekretärin der Geschäftsleitung der St. Josef Krankenhaus GmbH (Foto: privat)

Moers. Im vergangenen Jahr musste der traditionelle Lauf gegen den Schlaganfall, den das St. Josef Krankenhaus seit 10 Jahren auf dem Gelände des Fußballstadions in Meerbeck mit Unterstützung der Laufgruppe die Stolperer veranstaltete, coronabedingt ausfallen. Da auch in diesem Jahr der gewohnte Lauf nicht stattfinden konnte, haben die Veranstalter die Idee entwickelt, einen virtuellen Lauf zu organisieren. Über Presse, Facebook und Instagram wurden Läuferinnen und Läufer aufgerufen, sich an der Aktion, die vom 7. bis 16. Mai stattfand, zu beteiligen und ihre Laufkilometer zu melden. Die Sportler hatten bei dieser Aktion eine ganze Woche Zeit, den Veranstaltern das Ergebnis ihrer besten Laufleistung mitzuteilen.

„Wir freuen uns sehr, dass fast 250 Sportler unserem Aufruf gefolgt sind und sich am Lauf beteiligt haben“, so Pressesprecherin Regina Ozwirk, „es sind 3.050 Kilometer zusammengekommen und somit eine Spendensumme von 3.050 € für die neurologischen Selbsthilfegruppen vor Ort. Ein großes Dankeschön allen, die mitgemacht haben. Gestaunt haben wir, dass auch Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Bundesrepublik mitgemacht haben.“ Meldungen kamen zum Beispiel aus Lübeck, Hamburg und Stuttgart sowie aus Düsseldorf und Köln. Auch die lokalen Sportler waren fleißig: Sportgruppen aus der Umgebung und auch die Moerser Politik steuerten einen großen Teil zu diesem guten Ergebnis bei.

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