(Foto: privat)

Viersen. In den vergangenen Monaten wurde immer deutlicher, dass auch das Sozialunternehmen Robin Hood der Diakonie Krefeld & Viersen in Dülken zusätzliche Wege gehen möchte, um für die Kundinnen und Kunden erreichbar zu sein.

Sandra Schwoll, Leiterin des Sozialunternehmens: „Wir haben gemerkt, dass die Kundinnen und Kunden uns nicht nur vermisst haben, sondern dringend Zugang zu erschwinglicher Second-Hand-Bekleidung, Haushaltswaren, Büchern und Spielmaterialien benötigten, was in den Zeiten des Lockdowns nicht immer so einfach möglich war.“

Mit einem Projektzuschuss des Fonds der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit das Krefelder Büro MAAANY beauftragt werden, welches nach unseren Vorstellungen ein leicht zu bedienendes Webshop-System erstellte. Zudem wurde hierüber ein eigener PC-Arbeitsplatz eingerichtet.

Unterstützung für das Projekt gibt es aus allen Ecken: Der Förderverein Robin Hood e.V. übernimmt die Kosten für einen Fotoworkshop. Hier sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen, wie Fotos im Bereich E-Commerce gemacht werden. „Auch das gehört dazu, schließlich sollen unsere Produktbilder nicht ausschauen wie private Fotos.“ Das technische Equipment wurde von der Volksbank Viersen gesponsert. So stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Fotozelt und eine sehr gute Kamera zur Verfügung.

Aktiv an der Umsetzung im Alltag sind neben den festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Teilnehmende aus Arbeitsförderungsprogrammen. „Gleichzeitig bietet die Arbeit am Webshop den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Robin Hood, die über Arbeitsförderungsprogramme wieder auf eine Beschäftigung auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden, eine zusätzliche Möglichkeit, sich weiterzubilden.“

Nun gilt es, den Webshop in den Alltag des Sozialunternehmens zu integrieren. „Das ist schon eine Herausforderung. Im Gegensatz zum klassischen Einzelhandel haben wir ja jedes Teil nur ein einziges Mal und können auch nichts nachbestellen. Daher wählen wir gezielt Waren nur für den Webshop aus, die auch getrennt gelagert werden.“ Hier arbeitet das gesamte Team stetig an den neuen Betriebsabläufen.

Neben dem bekannten Sortiment der Boutique gibt es nun auch die Rubrik „Handgemachtes“. Einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben großes kreatives Talent, welches für die Herstellung von individuellen Schmuckstücken genutzt wird. Auch diese sind über den Webshop zu erwerben.

Und nicht zuletzt kann natürlich auch der wohlbekannte Kuchen über den Webshop vorbestellt werden. „Für individuelle Absprachen, z.B. zu Inhaltsstoffen oder Dekor, stehen wir natürlich weiterhin auch persönlich oder telefonisch zur Verfügung.“

Ein Blick in den Webshop lohnt sich bei der Auswahl auf jeden Fall: www.robin-hood-viersen.de

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