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Raesfeld. Die FDP-Fraktion bittet Bürgermeister Martin Tesing einen Antrag zum Förderprogramm der Landesregierung „Extra-Zeit zum Lernen“ in den Kommunen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Rates zu setzen. Konkret fordert der Fraktionsvorsitzende Christoph Stephan, die vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellten Mittel für das Programm abzurufen und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Bildungseinrichtungen entsprechende Angebote in Raesfeld zu schaffen.

Die NRW-Landesregierung hat beschlossen, zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 36 Millionen Euro für die Organisation und Durchführung von weiteren außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten bereitzustellen. Mit diesem Programm sollen insbesondere die individuellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler gezielt ausgeglichen werden. Die Mittel werden bis zum Sommer 2022 bereitgestellt. Durch die flexible Ausgestaltung des Programms können die Förderangebote sowohl in den Ferien als auch in der unterrichtsfreien Zeit durchgeführt werden. Die Programme richten sich hierbei an alle Kinder und Jugendlichen und werden als Gruppenangebote, bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf bedarfsgerecht auch als Individualangebote, durch die Träger umgesetzt“, erklärt Christoph Stephan den Antrag der Liberalen.

So haben die Schulleitungen der Sebastianschule, der Silvesterschule wie auch der Julia Koppers Gesamtschule auf Nachfrage der FDP bestätigt, dass Bedarf besteht, die individuellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler gezielt auszugleichen. Das Bildungswerk wie auch die Volkshochschule seien grundsätzlich bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten dabei mitzuhelfen.

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