Die Polizei führte auch Hausbefragungen durch (Foto: Polizei)

Velbert. Wie die Kreispolizeibehörde Mettmann berichtete, laufen die Ermittlungen nach möglichen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit mehreren gefährlichen Eingriffen gegen den Bahnverkehr in Velbert-Neviges nach wie vor auf Hochtouren.

Im Zuge des beim Staatsschutz des Polizeipräsidiums Düsseldorf sowie der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geführten Ermittlungsverfahrens haben am Dienstag Kräfte einer Einsatzhundertschaft noch einmal die Umgebungen der bisherigen Tatorte am “Rosenhügel” sowie am “Hardenberger Schloss” in Velbert-Neviges aufgesucht und dort mehrere Fahndungsplakate angebracht und verteilt. Daneben führten die Polizeibeamten auch Anwohnerbefragungen durch, um möglicherweise neue Erkenntnisse oder bislang nicht in Erscheinung getretene Zeugen ausfindig zu machen.

Auch am heutigen Mittwoch (2. Juni 2021) wird die Polizei noch einmal mit einem Zug einer Einsatzhundertschaft in Velbert-Neviges unterwegs sein, um Anwohnerinnen und Anwohner anzusprechen und Fahndungsplakate zu verteilen.

Konkret gesucht werden Zeugen, die in den Abendstunden des 26. Januar 2021 sowie des 3. Februar 2021 gesehen haben, wie bislang unbekannte Täter im Bereich der Bahngleise zwischen dem S-Bahnhof Velbert-Rosenhügel und der Hohenbruchstraße mehrere Bäume angesägt haben. Der Bahnverkehr wurde dadurch behindert und ein Triebfahrzeug beschädigt.

Am Dienstag (2. Februar 2021) wurde gegen 20:20 Uhr im Bereich Schloss Hardenberg, gegenüber des Ententeichs, ein weiterer Baum angesägt, wobei die Spitze des Sägeblattes abbrach.

Gegen 20:15 Uhr am 17. März 2021 wurden zwei durchbohrte Pflastersteine mit einem weißen Kunststoffseil an der Fußgängerbrücke am Schloss Hardenberg befestigt, die mit einer einfahrenden S-Bahn kollidierten. Hierbei wurde der Zugführer verletzt und das Triebfahrzeug beschädigt. Auch für diese Vorfälle sucht die Polizei noch nach Zeugen.

Sachdienliche Hinweise nimmt der zuständige Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8708708 oder unter der E-Mail EK_Baum.Duesseldorf@polizei.nrw.de entgegen. (ots)

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