So geht Sieger-Jubel in Kapellen: Felix Tappeser, Klara und Paul Gashi feiern im Schulgarten der Marienschule den ersten Platz in der Gelderner Korksammlung. Darüber freuten sich Doris Schreurs von der Stadt Geldern, Schulleiterin Angela Hüskes und Hausmeisterin Petra Schmitz (von links) (Foto: Herbert van Stephoudt)
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Geldern. Recycling statt Mülltonne

Auch in der Zeit der Pandemie beteiligten sich die Gelderner Grundschulen an der Korksammlung. Das von der Kreis Kleve Abfallwirtschaftsgesellschaft (KKA) übermittelte Ergebnis für das zweite Halbjahr 2020 kann sich sehen lassen: Diesmal bewahrten die Schüler 1.920 Liter Korken vor der Mülltonne, die über die KKA dem Epilepsiezentrum im badischen Kehl-Kork zugeführt werden. Dort werden sie unter anderem zu ökologischen Baustoffen verarbeitet.

Doris Schreurs von der Stabsstelle Umwelt, Klima, Mobilität und Nachhaltigkeit bei der Stadt Geldern: „Leider konnten wir während der Pandemie keine gemeinsame Siegerehrung mit den drei erstplatzierten Schulen durchführen. Dennoch sind wir den Kindern, den beteiligten Lehrkräften und Hausmeistern sehr dankbar für ihr Engagement.“

Die Siegerurkunde erhielten diesmal die Schüler der Kapellener Marienschule. Sie hatten 720 Liter Korken gesammelt und damit einen Durchschnittswert von 4,56 Liter je Schüler erzielt. Ebenfalls 720 Liter ergab die Auswertung für die St. Luzia-Schule aus Walbeck. Allerdings sorgt die größere Zahl der Schüler im Spargeldorf für einen Durchschnittswert von 3,96. Der brachte den Walbeckern den zweiten Platz ein. Mit 300 Litern auf dem dritten Platz landete die St. Antonius-Schule aus Hartefeld. (2,42 Liter Durchschnitt). Neben Erinnerungsurkunden erhielten die Kinder noch einen Zuschuss für die Schulkasse. So freut man sich in Kapellen über 120 Euro. Die Walbecker Grundschule erhält 90 Euro und weitere 70 Euro gehen nach Hartefeld.

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