(Foto: Stadt Willich)
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Willich. Bürgermeister Christian Pakusch schreibt an Verkehrsminister Hendrik Wüst

Mit eindringlichen Worten hat sich jetzt Willichs Bürgermeister Christian Pakusch in Sachen Ausbau der Anschlussstelle Münchheide an Landes-Verkehrsminister Hendrik Wüst gewandt: Pakusch appelliert an den Minister, „die Ausbauarbeiten an der Anschlussstelle Münchheide voranzutreiben“ und „sicherzustellen, dass die Erweiterung des Gewerbegebietes und der Ausbau der Autobahn nicht kollidieren.“

Wie Pakusch dem Minister erläutert, handelt es sich hier um ein „für die gesamte Region sehr wichtiges Infrastrukturprojekt“: Der Ausbau der Anschlussstelle Münchheide sei für die Stadt Willich und den gesamten Kreis Viersen von besonderer Bedeutung, der möglichst reibungslose Verkehrsfluss „auf der A44 für unseren Gewerbestandort ein ganz entscheidender Impuls“.

Eine Anfahrt aus Willich, führt Pakusch weiter aus, zum Flughafen Düsseldorf sei mit nur einer Ampelunterbrechung möglich; 900 Unternehmen und damit rund 15.000 Arbeitsplätze seien in der Stadt Willich angesiedelt. „Seit über einem Jahrzehnt“, so Pakusch in dem Schreiben, „wird nun der Ausbau der Ausschlussstelle thematisiert und diskutiert.“ Aktuell, so Pakusch, „entwickeln wir Münchheide V, einen weiteren Teil unseres Gewerbegebietes. Diese Entwicklung ist von besonderer Bedeutung, weil viele Willicher Unternehmen hier expandieren wollen, müssen. Nun erreichte uns die Nachricht, dass die Ausbauarbeiten erneut verschoben werden sollen. Für uns als Stadt, aber auch für die Unternehmen und die Baustellenplanung für die Erschließung des Gewerbegebietes ein existentielles Problem.“

Die Ausschlussstelle, so Pakusch, sei aber auch für die gesamte Region, insbesondere für die Städte Tönisvorst und Kempen, ungemein wichtig. Schließlich lädt Pakusch den Minister nach Willich ein, „damit wir uns gemeinsam vor Ort einen Eindruck verschaffen können.“

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