Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler (r.) und das Team der Geburtshilfe freuen sich über die Störchin, die von (v.l.n.r.) Tischlermeister Bernd Schaath, Andreas Weber und Till Wiedig gefertigt wurde (Foto: Helios)

Duisburg. Überlebensgroße Figur begrüßt Neugeborene

Seit Dienstagabend werden Neugeborene und ihre frisch gebackenen Eltern in der Helios St. Anna Klinik Duisburg von einer 2,10 Meter großen Störchin begrüßt. Mit dem Schnabel trägt sie eine Tafel, auf der die stolzen Mütter und Väter ab sofort die Vornamen ihrer Kinder vermerken lassen können. „Wir wollten keinen ‚Storch von der Stange‘, sondern eine Figur, die in Optik und Größe in unsere neue Haupteingangshalle passt und die allen Besucherinnen und Besuchern, vor allem aber den frischgebackenen Eltern, Freude bringt“, erläutert Stefanie Bertsch, die leitende Hebamme. „Und wir wollten keinen Storch, sondern eine Störchin, was an den schön geschwungenen Wimpern zu erkennen ist. Das passt besser zur Natur der Dinge“, ergänzt Melanie Gaarz, die leitende Oberärztin, augenzwinkernd.

Die Liebe zum Detail, für die das Geburtshilfe-Team rund um Chefarzt Dr. med. Martin Rüsch bekannt ist, spiegelte sich dann auch in der grafischen Vorlage wieder. Nach einem Partner für die Realisierung musste nicht lange gesucht werden: Das Team um Bernd Schaath, Betriebsleiter der Tischlerei des Diakoniewerks Duisburg, hatte 2017 bereits das blau-weiß gestreifte Geburtenzebra „Ennatz“ für die Helios St. Johannes Klinik gefertigt. Rund vier Tage benötigten die Tischler, um die von Helios gelieferte Grafik-Vorlage in eine überlebensgroße Störchin zu verwandeln. „Dank moderner Computertechnik können wir individuelle Entwürfe zu 100% als Holzfigur anfertigen. Die Farbe haben wir dann in echter Handarbeit aufgetragen“, erklärt Schaath.

Die Werkstatt der Tischlerei ist Teil des Qualifizierungszentrums im Diakoniewerk Duisburg mit verschiedenen Ausbildungs-, Umschulungs- und Arbeitsangeboten, auch in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Duisburg.

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