(Foto: Feuerwehr)

Mülheim an der Ruhr. Ein seit Montag dem 7. Juni ab 12 Uhr andauernden Feuerwehreinsatz konnte heute gegen 12.15 Uhr abgeschlossen werden. Durch Mitarbeiter des Umweltamtes der Stadt Mülheim wurde die Ursache gegen 9 Uhr entdeckt. Die Verunreinigung ist durch eine Betriebsstörung einer im Hafengebiet ansässigen Firma verursacht worden. Dabei gelangten zirka 300 Liter eines Schmierstoffes der Wassergefährdungsklasse eins verdünnt mit mehreren 100 qm Wasser in die Ruhr. Der Schmierstoff gilt als schwach wassergefährdend. Der oben genannte Stoff wird bei betrieblichen Abläufen als Kühlmittel verwendet.

Durch die Feuerwehr wurde die Austrittsstelle mit Ölschlengelanlagen abgesichert. Durch den Verursacher-betrieb wurde die Anlage außer Dienst gesetzt und abgeschiebert. Ein weiteres Austreten wird somit verhindert.

Die Feuerwehr Mülheim war seit Montag mit dem Einsatz beschäftigt. Unterstützt wurde sie hierbei von der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Ermittlungen zur Ursache wurden von den zuständigen Behörden eingeleitet. (ots)

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