Maximilian Wolters (Foto: privat)

Kreis Viersen. Am vergangenen Samstag haben die Jungen Liberalen auf dem Parteitag der FDP im Kreis Viersen einen Kinder- und Jugendgipfel gefordert. Er soll die Folgen der Corona Pandemie für Jugendliche und Kinder aufzeigen und Maßnahmen erarbeiten, die soziale Kontakte fördern und den Einschränkungen entgegenwirken. Der Antrag wurde einstimmig und mit großer Zustimmung der Partei angenommen.

“Durch Kita- und Schulschließungen erlitten gerade junge Menschen in ihrer Entwicklung eine enorme Verzögerung. Gerade in jungen Jahren sind soziale Kontakte für die persönliche Entwicklung essenziell. Wir müssen nun versuchen die Folgen für die jüngere Generation abzumildern. Dort sind die Auswirkungen nicht durch die direkten Erkrankungen mit dem Virus verankert, sondern durch psychische Probleme und defizitärer sozialer Kompetenz und Entwicklung”, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Maximilian Wolters (Kempen).

Fast jedes 3. Kind zeige Anzeichen psychischer Belastungen, so zeigt es eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf. Daher fordern die Jungen Liberalen ein Zusammenkommen von relevanten Akteuren im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, u.a. Schulpsychologischer Dienst, Gesundheitsämter, Kreisjugendämter und weitere.

7 Konkrete Maßnahmen fordern die Jungen Liberalen dabei. Es geht vor allem um die Analyse der mentalen Gesundheit, die Verbesserung und den Ausbau der vorhandenen Hilfsangebote und den Aufbau eines starken kreisweiten Präventionsprogrammes.

“Wir sind froh, dass sich unsere Mitglieder der Jungen Liberalen so engagieren und auf ein solch wichtiges Thema aufmerksam machen. Ich freue mich, die Forderungen der Jungen Liberalen im Gesundheitsausschuss zu vertreten”, sagte Birgit Koenen (Mitglied im Gesundheitsausschuss und der Gesundheitskonferenz des Kreis Viersens für die FDP).

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