Frank Wagner (Foto: privat)

Mülheim an der Ruhr. Nach der aus privaten Gründen erfolgten Mandatsniederlegung von Ramona Baßfeld ist der aktuelle Vorsitzende der Wählergemeinschaft Bürgerlicher Aufbruch Mülheim (BAMH), Frank Wagner, nun erneut in den Rat der Stadt eingezogen.

Der 46-jährige Diplom-Kaufmann gehörte dem Gremium bereits von 2009 bis 2020 an und sieht seine thematischen Schwerpunkte nach wie vor in der Finanz- und Sicherheitspolitik. In einer ersten Stellungnahme dankte er der langjährigen Stadtverordneten Ramona Baßfeld für ihren „herausragenden, langjährigen und immer authentischen Einsatz zum Wohle der Mülheimer Bürgerinnen und Bürger“.

Wagner, der mit seiner Familie in Saarn lebt und beruflich als Personalberater sowie Geschäftsführer einer im Sportmanagement aktiven Firma tätig ist, freut sich auf die Herausforderungen der kommenden Jahre: „Die Koalition von Grünen und CDU unternimmt leider keine erkennbaren Anstrengungen, endlich einmal den längst notwendigen Weg des Sparens konsequent einzuschlagen. Stattdessen sollen beispielsweise neue, teure Spitzenpositionen für Dezernenten geschaffen werden. Die mittlerweile nahezu wöchentlich stattfindenden Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Gruppen in der Innenstadt werfen zudem ein verheerendes Bild auf unsere Stadt, die einst als eine der sichersten im Ruhrgebiet galt. Auch hier geht die Verwaltung aus unserer Sicht bisher nur halbherzig gegen vor.“

Wagner kündigte zudem an, bei der im August stattfindenden Mitgliederversammlung des BAMH nicht erneut als Vorsitzender zu kandidieren, um sich voll auf sein Ratsmandat konzentrieren zu können. „Wir haben das große Glück, beim BAMH sehr aktive, fähige Frauen und Männer zu haben, die sich zukünftig verstärkt in die Mülheimer Kommunalpolitik einbringen werden. Deshalb werden wir auch zukünftig als unbequeme Opposition gezielt auf die Missstände und Verfehlungen von Grün-Schwarz aufmerksam machen und mit eigenen Ideen zum Wohle unserer Heimatstadt aufwarten“, so Wagner abschließend.

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