Symbolbild Gaswarngerät (Foto: Feuerwehr)

Gelsenkirchen. Warm und einsatzreich waren die vergangenen 24 Stunden (17. Juni) für die Kräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen. Insgesamt rückten die Retter seit Donnerstagmorgen zu 191 Einsätzen aus. Alleine 112 mal benötigten die Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger die medizinische Hilfe des Rettungsdienstes – ergänzend dazu führten sie 53 Krankentransporte durch. Im Bereich der technischen Hilfeleistung standen nach den 24 Stunden 15 Einsätze auf der Habenseite. Angefangen von zugelaufenen Haustieren diverser Art, über eine längere Ölspur auf der Autobahn A2, bis hin zu Türöffnungen, war alles vertreten. Im brandschutztechnischen Bereich rückten die Kräfte zu 11 weiteren Einsätzen aus.

Kurz nach Dienstbeginn löste eine Brandmeldeanlage in einem Bäckereibetrieb in Rotthausen aus. Gegen Mittag folgte eine weitere Alarmierung, diesmal allerdings war die ZOOM Erlebniswelt betroffen. In beiden Fällen handelte es sich um eine technische Störung. Ein brennender Pkw auf der Ückendorfer Straße und diverse Kleinbrände verteilten sich über den Tagesverlauf.

Gleich zweimal rief eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid die Einsatzkräfte auf den Plan. Auf Grund der heißen Wetterlage kann es dazu kommen, dass die Abgase von Gasthermen nicht korrekt über den Kamin ins Freie abgeführt werden können. Es bildet sich ein Rückstau in den Wohnungen, der die Ursache für die erhöhten Konzentration des hochgiftigen Gases zur Folge hat. Die Feuerwehr Gelsenkirchen möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei der Nutzung solcher Feuerungsanlage auf eine ausreichende Belüftung der entsprechenden Räume zu achten ist. Ebenso können installierte Kohlenmonoxidmelder vor der drohenden Gefahr warnen. In den beiden aufgeführten Fällen kam keine Person zu Schaden. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle jeweils an den zuständigen Schornsteinfeger übergeben werden.

Den Abschluss der einsatzreichen Schicht bildete um 05:36 Uhr ein gemeldeter Gasaustritt in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen-Erle. Der stechende Geruch stammte allerdings nicht von austretendem Gas, auch wenn die Werte der Messgeräte dieses zunächst annehmen ließen. Ursächlich waren durchgebrannte Schmelzsicherungen in der Elektrohauptverteilung des Wohngebäudes. Auch hier kamen keine Menschen zu Schaden. (ots)

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