(Foto: THW Kleve/Moritz Artz)

Kleve. Das Technische Hilfswerk (THW) in Kleve kehrt sukzessive wieder in den regulären Dienst zurück

Die Monate des Lockdowns, der hohen Inzidenzzahlen, haben den normalen Dienst beim THW zum Erliegen gebracht. Das Credo war: Kontaktminimierung. So wurden Übungsdienste ausgesetzt und soziale Veranstaltungen wie Kameradschaftsabende abgesagt. Ausschließlich Einsätze konnten unter Hygieneauflagen abgewickelt werden. Und tatsächlich waren einige Einsätze zu stemmen.

Im Februar 2021 forderte das Rheinhochwasser die Einsatzkräfte. Über 10 Tage hinweg stellte das THW Kleve die Verbindung zwischen Schenkenschanz und Düffelward sicher. 24 Stunden am Tag stand ein Boot mit Besatzung bereit, Bewohner und Arbeitskräfte auf die jeweils andere Seite zu bringen. Der Einsatz fiel in die Phase des Schneesturms und der bitteren Kälte. Mensch und Material waren bis zum äußersten gefordert. Bürgermeister Gebing hat sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage gemacht.

Im Mai sorgten Bombenentschärfungen in Kleve für Aufsehen. Hier unterstützten die Frauen und Männer in Blau durch die Beleuchtung der Einsatzstellen.

Das Impfzentrum war eine Dauereinsatzstelle. Beleuchtungsmaterial und Generatoren standen für den Notfall bereit, um dort für Sicherheit zu sorgen.

Dazu Ortsbeauftragter Niclas Janßen: „Die vergangenen Monate waren nicht ganz einfach für uns. Die Kontaktbeschränkungen behinderten uns genau wie z.B. Feuerwehren, Rotes Kreuz, DLRG und auch alle Arbeitgeber. Um unsere Einsatzfähigkeit auf hohem Niveau halten zu können, benötigen wir Zeit zum Üben, Zeit zur Wartung der Technik. Ab und an benötigen wir auch Zeit für den persönlichen Kontakt, denn THW-Arbeit ist Team-Arbeit. Ich bin froh, dass dies alles bald wieder möglich wird.“

Das Leben im Ortsverband Kleve nimmt nun langsam wieder an Fahrt auf. Die Einsatzkräfte kehren zu ihren Regeldiensten zurück. Eine neue Gruppe von sieben Frauen und Männern beginnt die Grundausbildung mit dem Ziel, Einsatzkraft zu werden. Der Dienst der Jugendabteilung startet am 25. Juni. All das unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes.

Im ersten Übungsdienst frischten die Helfer der Bergungsgruppe die Kenntnisse mit der Tauchpumpe auf und hatten sichtlich Spaß an ihrer Arbeit.

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