Luisa Spitzer berät zusammen mit ihrer Kollegin Nina Leicht in der Autismusambulanz neben dem Standort in Witten nun auch in Bochum (Foto: © C.P.Seibel/ DRK Bochum)

Bochum/Witten. Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich in unterschiedlichen Bereichen äußert. Hierzu gehören die Beeinträchtigung der Kommunikation, die Beeinträchtigung der wechselseitigen sozialen Interaktion sowie eingeschränkte, wiederholte und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten. Hier ist eine frühe Behandlung wichtig. Die besten Erfolgsaussichten versprechen hier spezialisierte Einrichtungen, in denen Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam zusammenarbeiten.

Eine solche spezialisierte Einrichtung konnte das Rote Kreuz nun auch im DRK Bildungs- und Beratungszentrum  an der Karl-Lange-Straße 53 in Bochum eröffnen. Hierbei arbeiten das Bochumer und das Wittener Rote Kreuz eng zusammen. „So können wir unsere Kenntnisse um die örtlichen Gegebenheiten mit der langjährigen Erfahrung der Wittener Kollegen verbinden“, so Holger Boehnert, Vorstand des DRK-Kreisverband Bochum e.V. „Das sind die Vorteile eines starken flächendeckenden Verbandes“, pflichtet ihm sein Wittener Amtskollege Michael Vucinaj bei. „Wir können auf eine globale Expertise zurückgreifen und sind trotzdem immer vor Ort.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bochum und Witten bilden hier ein gemeinsames Team, das an beiden Standorten tätig ist, so dass man sich hier, obwohl die Einrichtung neu ist, auf viele Jahre Erfahrung stützen kann.

Familien, die einen Angehörigen mit einer Autismus-Diagnose haben bzw. diese vermuten oder Menschen die selbst betroffen sind können sich einen unverbindlichen und kostenlosen Beratungstermin geben lassen. Dazu stehen die Experten unter 02302-91016322 oder atz@drk-witten.de zur Verfügung.

Beitrag drucken
Anzeigen