(Fotos: Polizei)

Köln. Dank des Einsatzes zweier Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion 6, einer Besatzung eines Löschfahrzeugs der Berufsfeuerwehr Köln sowie eines Hobbyimkers hat ein Bienenvolk am Montag (21. Juni) die lebensgefährliche Landung auf der Straße in Köln-Poll überlebt. Die Königin und ihr Volk, annähernd fünfzehntausend der geschützten Tiere, schwärmen jetzt vom Gelände der Mudra-Kaserne in Köln-Porz-Westhoven in die Natur aus.

Um kurz vor 11 Uhr bemerkten die Polizisten das Bienenvolk auf der Fahrbahn der Siegburger Straße in Höhe “Am Weizenacker” und entschieden sich, die für Bienen ungewöhnliche Landebahn sofort mit Pylonen zu sperren. Wenig später kamen die entgegenkommende Besatzung des Feuerwehrfahrzeugs sowie eine weitere Streifenwagenbesatzung dem Bienenvolk ebenfalls zur Hilfe. Jetzt fehlte nur noch ein Fachmann, um die Bienen aus dem Gefahrenbereich zu holen.

Schnell war der Kölner Kriminalbeamte und Imker, dessen Bienenvolk auf dem Dach des Polizeipräsidiums in Kalk gelebt hat, bereit, sich der Sache anzunehmen. Noch bevor er sich in seiner Schutzkleidung auf den Weg machen konnte, hatte ein Passant einen ihm bekannten Imker alarmiert, der wenig später vor Ort erschien.

Die Operation “Bienenrettung” nahm nun Gestalt an. Der Imker besprühte die Bienen mit Wasser und sammelte die mit nassen Flügeln nicht flugfähigen Tiere ein. Dank seines Einsatzes überlebten auch Bienen, die den Einsatz aus scheinbar sicherem Versteck unter der Schutzweste eines Polizisten verfolgten. Der Imker, es handelt sich um einen pensionierten Soldaten aus Köln, brachte etwa zwei Kilogramm Bienen – daraus resultiert die Zahl der Tiere – zu ihrem neuen Zuhause auf dem Gelände der Mudra-Kaserne in Köln-Porz-Westhoven, wo er bereits zu seiner aktiven Dienstzeit Bienen angesiedelt hat. (ots)

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